Krane

Verschnaufpause im Markt für Hafenkrane

01.02.2010 | Autor / Redakteur: Reinhold Schäfer / Reinhold Schäfer

Großcontainerschiffe werden am Container-Terminal Altenwerder der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Hamburger Hafen beladen.Bild: HHLA
Großcontainerschiffe werden am Container-Terminal Altenwerder der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Hamburger Hafen beladen.Bild: HHLA

Insgesamt haben die TOP 20 Containerhäfen von 125,3 TEU (1. Halbjahr 2008) auf 105,8 TEU (1. Halbjahr 2009) abgenommen. Nur wenige Häfen haben dagegen leicht zugelegt, darunter zwei in China. Für das Jahr 2009 wird von Drewry ein Einbruch im Containerverkehr von 10,3% vorhergesagt. Dazu müsste die 2. Jahreshälfte in 2009 schon sehr optimistisch verlaufen, was Harder zufolge kaum zu erreichen sei.

Hafen Hamburg kann Ausbau verschieben

In Hamburg wird der Stand von 2007 verschiedenen Schätzungen zufolge nicht vor 2014 wiedererlangt werden. „Dort kann man bezüglich der Ausbauplanungen jetzt entspannter sein“, erläutert Harder, denn man sei jetzt nicht mehr gezwungen schnellstmöglich das neue Terminal „Eurogate Westerweiterung“ zu bauen.

Man kann sich auf das Equipment konzentrieren und auf die Beantwortung der Frage: Was ist in nächster Zeit notwendig? Das Frachtgeschäfts insgesamt ist nicht so angeschlagen. Deshalb folgert Harder, ist das Krangeschäft nicht so dramatisch betroffen wie das Schiffgeschäft.

Bernd Herrmann, Strategic Account Manager Mobility bei der Siemens AG, Abteilung Strategic Account in München, sieht weit in die Zukunft: „Die Voraussagen in den einzelnen Branchen macht Siemens mit Bildern in die Zukunft.“ Das Bild für die Logistik seien Züge, die Güter mit 250 km/h transportieren und Menschen mit 400 km/h. Dazu werde es automatisierte Kräne geben, die ohne menschliche Kontrolle arbeiten.

Intelligente Krane benötigen zusätzliche Sensoren

Darüber hinaus werden die Produkte intelligenter, ebenso die Transportbehälter. Weil mitunter die IT-Systeme nicht zusammenarbeiten, benötige man IT-Integrationen und Kooperationen. Weil die Krane immer intelligenter werden, sind auch vermehrt Sensoren nötig. Herrmann kommt zu dem Schluss: „In der Zukunft ist für mich ein Kran ein Roboter. Wir werden zukünftig Systeme haben, die den Inhalt eines Containers genau vorbelegen können.“

Zur Zeit könne man einen Container auf 2 cm genau positionieren. Doch Hartmann fordert noch mehr: „1 cm ist nicht genug, wir müssen künftig auf 1 mm genau positionieren können.

Automatisch arbeitende Krane bereits in Betrieb

Im Automobilbau wäre autonomes Fahren zwar schon möglich, aber aus versicherungstechnischen und rechtlichen Gründen sei es teilweise nicht gewünscht. Doch in der Krantechnik geht dies und es gibt laut Herrmann in Australien schon Krane, die automatisch arbeiten.

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