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Telematik Versicherer analysiert Lkw – Kostenersparnis für die Logistikwirtschaft

| Redakteur: Robert Weber

Telefónica Deutschland will mit einer Telematik-Lösung für die Versicherungswirtschaft die Kfz-Prämien auch für die Logistikwirtschaft drücken. Telefónica Insurance Telematics basiert auf der Machine-to-Machine-(M2M-)Technologie und analysiert das Fahrverhalten, um damit die Preise von Autoversicherungen genauer berechnen zu können.

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Die Lösung im Detail: Der Schadenaufwand kann um bis zu 30 % reduziert werden.
Die Lösung im Detail: Der Schadenaufwand kann um bis zu 30 % reduziert werden.
(Bild: Telefonica )

Der neue Service ist für europäische Kfz-Versicherer verfügbar, die diese Informationen für ihre Risikokalkulation nutzen und ihren Kunden so eine völlig neue Art der Autoversicherung anbieten können. Die Entwickler sind überzeugt: Viele Studien haben bereits bewiesen, dass Daten über das Fahrverhalten viel mehr Rückschlüsse auf das individuelle Schadensrisiko bei Autoversicherungen ermöglichen, als die bisher genutzten Faktoren wie Alter, Jahresfahrleistung und Region. Britische und amerikanische Versicherungsunternehmen stellten bereits fest, dass mit solchen Telematik-Systemen der Schadenaufwand um bis zu 30 % sinken kann.

Punktestand beim Versicherer

Die Lösung besteht aus einer kompletten Telematik-Plattform, die Telefónica Digital bereits erfolgreich in Zusammenarbeit mit Generali Seguros in Spanien einsetzt. Diese ist nun auch in Deutschland verfügbar, wo Telefónica deswegen bereits mit einer Reihe von großen Versicherungen zusammenarbeitet. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die sichere Übertragung und Speicherung der Daten gelegt.

Fahrinformationen werden verschlüsselt und getrennt von den Systemen des Versicherers verarbeitet. Der Versicherer bekommt die Gesamtwerte in Form eines Punktestands übertragen, in den Faktoren wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Bremsverhalten oder Nachtfahrten eingehen. Dieser Punktestand wird dann dazu genutzt, die monatliche Versicherungsprämie zu ermitteln, ohne die einzelnen Fahr- oder Ortsdaten einzusehen.

Markus Haas, Strategie-Vorstand von Telefónica Deutschland, prophezeit: „Auch Logistikunternehmen und andere Branchen profitieren stark, weil M2M große Kosteneinsparungen und neue Dienste wie digitale Fahrtenbücher ermöglicht.“

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