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Automobillogistik Volkswagen baut neues Logistikzentrum

| Redakteur: Robert Weber

Der Wolfsburger Autobauer VW investiert am Standort Emden über 100 Mio. Euro in die Produktion. Auch die Logistik profitiert von den Planungen. Die Grundsteinlegung ist im Frühjahr.

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Wird ausgebaut: VW investiert über 100 Mio. Euro in das Werk Emden. (Bild: Frisia Orientalis unter GNU_Lizenz, wikipedia.de)
Wird ausgebaut: VW investiert über 100 Mio. Euro in das Werk Emden. (Bild: Frisia Orientalis unter GNU_Lizenz, wikipedia.de)

Das meiste von dem Geldsegen aus der Konzernzentrale verschlingt aber die neue Halle 18 (Karosseriebau), berichtet die „Ostfriesische Zeitung“. Die Halle besitzt Dimensionen eines Riesenprojekts, heißt es. Die Immobilie soll 528 m lang, 120 m breit und 17 m hoch sein, berichtet die Lokalpresse.

Neben der Produktion für die neue Generation des Passats investiert VW im Werk Emden auch in die Logistik. Auf dem Gelände entsteht ein neues Logistikzentrum (Logistics Optimization Center). Mit dem Bau will das Unternehmen Lkw-Verkehre im Werk reduzieren, schreibt das Blatt.

Vom Logistiker zum Vertriebler

Doch nicht nur die Logistikprozesse verändern sich bei VW – auch die Personalstrukturen in der Ersatzteillogistik des Konzerns. Dr. Jan Utermarck, bisher verantwortlich für internationale Steuerung des Originalteile-Logistik-Netzwerks, verantwortet ab Februar den Vertrieb GUS, Naher Osten und Afrika der Marke Volkswagen Pkw.

Utermarck ist ein erfahrender Ersatzteillogistiker. Er trat 1996 in den VW-Konzern ein und leitete Ersatzteildistributionsprojekte. Von 2001 bis 2003 managte er das Masterdepot in Kassel und wechselte 2004 zu Skoda. Auch bei den Tschechen war er für das Originalteile- und Zubehörgeschäft verpflichtet.

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