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Ersatzteillogistik Volvo versorgt dezentral

Redakteur: Robert Weber

Der schwedische Automobilbauer Volvo überarbeitet seine Ersatzteilversorgung in Deutschland. Die Nordeuropäer bauen in diesem Zusammenhang ihr Logistiksystem der Local Distribution Center (LDC) aus.

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Ziel fest im Blick: Volvo setzt mit der dezentralen Versorgung auf ein neues Logistikkonzept, das dem Händler hilft, Kosten zu sparen. Bild: Volvo
Ziel fest im Blick: Volvo setzt mit der dezentralen Versorgung auf ein neues Logistikkonzept, das dem Händler hilft, Kosten zu sparen. Bild: Volvo
( Archiv: Vogel Business Media )

Am Standort Maintal und in Ludwigsburg nehmen zwei LDC den Betrieb auf und versorgen zukünftig 100 Händler mit Ersatzteilen. Die beiden Lagerstandorte im Südwesten ergänzen die bestehenden Logistikstrukturen des Autobauers. In Düsseldorf, Unna, Hamburg, Hannover und Bremen existieren bereits LDC.

Händler sparen Kosten

Volvo forciert die dezentrale Versorgung seiner Händler und ersetzt mit den Standorten schrittweise die Ersatzteilversorgung aus dem Zentrallager in Maastricht. Der Autobauer verspricht sich von seinem neuen Logistikkonzept eine effizientere Teileversorgung. Das spart Zeit bei den Reparaturen.

Angeschlossene Autohäuser erhalten bis zu drei Mal innerhalb von 24 h Teile. Die Wartezeit von der Bestellung bis zur Auslieferung betrage lediglich 2 h, heißt es bei Volvo. Durch die lokalen Center würden außerdem die Lagerhaltungskosten in den Betrieben reduziert.

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