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Schulung VR-Anwendungen für sicherere Paketzustellung

| Redakteur: Gary Huck

Der Paketdienst UPS hat an seinen „Integrated“-Trainingszentren in Deutschland und Großbritannien Virtual-Reality-(VR-)Anwendungen für das Sicherheitstraining seiner Fahrer eingeführt.

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UPS setzt in seinen „Integrated“-Trainingsstandorten in Deutschland und Großbritannien auf VR-Technologie.
UPS setzt in seinen „Integrated“-Trainingsstandorten in Deutschland und Großbritannien auf VR-Technologie.
(Bild: UPS)

Das VR-Training an den Schulungsstandorten in Köln und Burton-upon-Trent soll mithilfe von Virtual-Reality-Brillen das Fahrgefühl auf deutschen und britischen Straßen anschaulich simulieren. Ziel dabei sei es, die Sicherheit der Fahrer sowie der Menschen auf den Straßen und in den Gemeinden, in denen sie unterwegs sind, zu erhöhen. „Virtual Reality bedeutet einen Technologiesprung im Bereich der Fahrsicherheitstrainings. VR schafft ein realistisches Straßenbild, das in dieser Form auch die jüngsten unserer Fahrer, die vielleicht schon durch Videospiele mit der Technologie vertrau sind, beeindrucken wird“, erläutert Juan Perez, Chief Information Engineering Officer bei UPS.

Neben VR- könnte auch AR-Technologie eingesetzt werden

Der Paketspezialist gibt an, dass die Trainingsmodule, die in die Headsets eingespielt werden, von IT-Experten des Logistikdienstleisters selbst entwickelt wurden. Die Schulungsteilnehmer müssen potenzielle Gefahren, wie Fußgänger, geparkte Autos und Gegenverkehr, erkennen und benennen. Die 360°-Rundumsicht, die die Geräte bieten, sei detailreich und realistisch. „Die Headsets für UPS-Fahrer in Köln und Burton-upon-Trent verwenden Bilder von lokalen Straßen, um lokal-typische Gefahren zu erkennen“, sagt Thomas Scholz, Leiter von UPS Integrated Köln.

Das neue Trainingskonzept soll die bisher verwendeten Touchscreen-Geräte ersetzen. UPS kündigte außerdem an, sich in Zukunft auch mit Augmented-Reality-(AR-)Technologien auseinandersetzen zu wollen. So könne man auch Lkw-Fahrer und Mitarbeiter aus dem operativen Geschäft mit neuen Methoden ausbilden.

Die Trainingseinrichtungen des Logistikers sollen den Mitarbeitern die Grundlagen des Fahrens von Zustellfahrzeugen und der Paketzustellung vermitteln. Dafür üben sie unter anderem in einer Modellstadt mit echten Gehwegen und simulierten Zustell- und Abholorte, heißt es von Unternehmensseite. Köln und Burton-upon-Trent sind laut UPS die einzigen „Integrated“-Schulungszentren des Zustellers in Europa. Das Unternehmen betreibe weitere zehn Trainingsstandorte in den USA.

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