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Intralogistik VW zeichnet Servus aus

Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Im Rahmen des „Innovative Logistics Solution Day“ hat Volkswagen Servus Intralogistics zum „Nominated Supplier“ ernannt. Aus mehr als 200 Bewerbern kürte der Wolfsburger Autobauer zehn Unternehmen, die ihre Innovationen bei der Veranstaltung präsentierten.

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Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer der Servus Intralogistics, bräsentiert die Kombination aus Transportroboter (Autonomous Robitic Carrier) und einem Knickarmroboter von Schunk.
Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer der Servus Intralogistics, bräsentiert die Kombination aus Transportroboter (Autonomous Robitic Carrier) und einem Knickarmroboter von Schunk.
(Bild: Servus)

Für Servus sprach eine nach Unternehmensangaben weltweit einzigartige Lösung, die einen Servus Transportroboter (Autonomous Robitic Carrier, ARC3) mit einem Knickarmroboter von Schunk bestückt. So ist es möglich, den Aktionsradius von Knickarmrobotern um ein Hundertfaches zu erweitern. „Zudem werden verschwenderische Prozesse wie Transporte zu produktiven Prozessen, da der Knickarm während des Transports Werkstücke veredeln oder einer Qualitätsprüfung unterziehen kann“, sagt Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer von Servus Intralogistics.

Zukunftsperspektiven der Logistik

Beim „Innovative Logistics Solution Day“ in der Volkswagen Arena Wolfsburg konnten sich 380 Logistik-Fachleute von VW und aus der Zulieferindustrie einen Eindruck von der Funktionsweise des Systems verschaffen. Ziel der Veranstaltung war es, die Zukunftsperspektiven der Logistik auf Grundlage innovativer Produkt- und Prozesslösungen zu diskutieren und Handlungsoptionen zu entwickeln. Servus repräsentierte dabei die Kategorie „Materialhandling: ergonomisch und qualitätsorientiert“.

Materialfluss ohne Schnittstellen

Das Unternehmen bietet als Generalunternehmer eine Intralogistik-Lösung an, bei der alle Prozesse von Wareneingang über AKL, Kommissionierung, Montage und Büro bis hin zum Warenausgang schnittstellenlos bedient werden. Mit einem flexiblen Baukasten können die Servus-Anlagen, deren Kernstück autonom agierende Schwarmroboter sind, einfach skaliert werden. Diese können Kartons, Boxen und Trays und selbst Schüttgut und kundenspezifischen Werkstücken bis maximal 50 kg transportieren und just-in-time abliefern. Servus sieht den Intralogistik-Baukasten als Antwort auf die Herausforderungen von Industrie 4.0, sämtliche Bereiche im Unternehmen miteinander zu verknüpfen. Unternehmen, die Servus im Einsatz haben, erhalten Feedback in Echtzeit, wodurch die Prozesssicherheit signifikant steigen soll.

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