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Arbeitsbühnen Wartungstochter von Lufthansa Technik nutzt flexible Dockanlagen

Die Lufthansa Technik Malta Ltd. setzt bei der Wartung von Langstreckenflugzeugen der Typen Airbus A 330 und A 340 auf Steigtechnik aus Günzburg. Die Servicetechniker können so auf einer Gesamtfläche von 150 m² am Flugzeugrumpf arbeiten, bis zu einer maximalen Arbeitshöhe von 5 m.

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Mehr Flexibilität als bisher hat die Lufthansa Technik in Malta mit den neuen Undercarriage-Bühnen der Günzburger Steigtechnik. Bild: Günzburger Steigtechnik
Mehr Flexibilität als bisher hat die Lufthansa Technik in Malta mit den neuen Undercarriage-Bühnen der Günzburger Steigtechnik. Bild: Günzburger Steigtechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Günzburger Steigtechnik GmbH aus der gleichnamigen Stadt zwischen Stuttgart und München lieferte jetzt zwei sogenannte „Undercarriage“-Bühnen — eine für den Bereich vom Flugzeugbug bis zu den Tragflächen, eine von den Tragflächen bis zum Heck.

Beide Bühnen bestehen aus acht Einzelelementen. Auch eine fahrbare und höhenverstellbare Arbeitsbühne für Arbeiten am Fahrwerk zählt zum Lieferumfang.

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Aluminium-Sonderkonstruktion macht Techniker flexibler

Die Lufthansa Technik Malta bietet am Flughafen Luqa in Malta technische Services für bedeutende internationale Fluggesellschaften. Außer der Lufthansa zählen auch Spanair, Germanwings, Air One, Fly Niki, Wizz Air und Sun Express zu den Kunden des Wartungsdienstleisters.

Der internationale Flughafen Luqa in Malta liegt strategisch wichtig zwischen Afrika und der arabischen Halbinsel, er gilt als wichtige Drehscheibe im internationalen Luftverkehr.

Die Aluminium-Sonderkonstruktionen von Günzburger Steigtechnik ergänzen bei der Lufthansa Technik Malta eine von zwei neuen Dockanlagen, die im neu gebauten Hangar für Airbus-Langstreckenflugzeuge fest installiert wurden. Die Wartungstechniker können damit flexibler arbeiten als bisher, da sie nun jeden Punkt des Flugzeugrumpfes erreichen.

Ein bis zwei Mann können die vergleichsweise leichten Bühnen verfahren

Weil die Bühnen aus Aluminium sind, sind sie viel leichter als vergleichbare Konstruktionen aus Stahl und daher auch von ein oder zwei Mann verfahrbar.

Das ermöglicht ein absolut schnelles Eindocken der Flugzeuge. Zum Vergleich: Bei einer Stahlkonstruktion wären mindestens fünf Mann fürs Verschieben der Bühnen nötig. Das wäre also viel aufwändiger und vor allem zeitintensiver.

„Für uns ist es natürlich eine tolle Referenz, wenn einer der bedeutendsten Wartungsdienstleister in Europa auf unser Know-how setzt. Die für Lufthansa Technik entwickelte Lösung ist im Detail auf die dortigen Arbeitsabläufe abgestimmt und daher besonders effizient. Wir haben wieder einmal bewiesen, dass wir der richtige Ansprechpartner sind, wenn es um hohe Flexibilität, einfachste Handhabung und höchste Arbeitssicherheit geht“, freut sich Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik GmbH.

Einzelmodule lassen sich einfach per Schnellverbinder koppeln

Kernstück der neuen Dockanlage aus Günzburg sind die beiden Undercarriage-Bühnen mit ihren jeweils acht Einzelmodulen. Diese lassen sich leicht verfahren und bei Bedarf mit Hilfe von herkömmlichen Schnellverbindern so fest miteinander verbinden, dass vorne, also vom Bug bis zum Fahrwerk, eine Gesamtlänge von 20 m und hinter dem Fahrwerk bis zum Heck eine Gesamtlänge von 17 m erreicht wird.

Die drei hinteren Bühnen am Heck sind über Spindeln höhenverstellbar. Die einzelnen Segmente sind jeweils 2 m lang, 4 m breit und in der nicht höhenverstellbaren Ausführung zwischen 2,2 und 2,5 m hoch. Die drei höhenverstellbaren Module am Heck lassen sich bis auf 3,4 m ausfahren.

Der Zugang auf die Plattformen erfolgt über eine Treppe mit 45°-Neigung. Alle Einzelmodule verfügen über je vier Lenkrollen.

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