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Nachgehakt Was ist eigentlich mit ...

... der B2B-„Mobile-Network-App“, die der ADAC TruckService seit elf Monaten einführt? Drei Fagen an den Geschäftsführer Christoph Walter.

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Pannenhilfe digital: die Servicetechniker.
Pannenhilfe digital: die Servicetechniker.
(Bild: ADAC TruckService)

Herr Walter, was war der Auslöser für die Entwicklung und Einführung der „Mobile Network App“?

Die einfache, aber klare Erkenntnis: keine digitale Strategie, kein Geschäft! Ein Fax, elf Telefongespräche mit 24 Minuten reiner Telefonzeit und eine SMS. Das war die Kommunikationsbilanz eines durchschnittlichen Pannenfalls. Wir haben die Kommunikation mit den Werkstätten digitalisiert, um im Pannenfall noch schneller zu sein und die Prozesse transparenter und effizienter zu gestalten.

Wie stellen sich die operativen Fortschritte damit dar?

Die Einführung der „Mobile Network App“ bei den Werkstätten läuft seit acht Monaten auf Hochtouren. 90 von insgesamt 150 Premium-Werkstätten arbeiten mit der App und die Erfolge sind deutlich. Die Bearbeitungszeiten haben sich von 3:13 Stunden im Schnitt auf 1:32 Stunden mehr als halbiert. Nachfragen per Telefon, Fax oder SMS gibt es nicht mehr, die Monteure können sich auf die Reparatur konzentrieren und der bürokratische Aufwand für die Werkstätten ist gleich null.

Was erwartet uns in Stufe 3 von KIDZ (Kundenorientiert in die Zukunft)?

Letzter Baustein von KIDZ ist die „Mobile Assistance App“, an der wir zurzeit arbeiten. Sie bindet ab 2017 die Kunden in den digitalen Kreislauf ein. Dann können Pannen via App gemeldet, Fahrzeugdaten hinterlegt und der Pannenstatus transparent verfolgt werden. Der digitale Kreislauf schließt sich.

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