Suchen

Nachgehakt Was ist eigentlich mit der Serienreife von Brennstoffzellen?

| Redakteur: Udo Schnell

Die im VDMA organisierten Hersteller und Zulieferer sehen sich bereit. Dr. Manfred Stefener, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen (AG BZ) im VDMA, erläutert die Sicht des Verbandes.

Firmen zum Thema

Dr. Manfred Stefener, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen im VDMA.
Dr. Manfred Stefener, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen im VDMA.
(Bild: Astrid Eckert / TU Muenchen)

Wie stellt sich der Markt für Brennstoffzellen 2016 dar?

Der Markt für Brennstoffzellen und -komponenten wächst stetig. Der Umsatz der Brennstoffzellenindustrie in Deutschland hat allein im Bereich stationärer Strom- und Wärmeversorgung im Jahr 2015 knapp 150 Mio. Euro erreicht. Weltweit wurde die Milliarde-Euro-Schwelle längst überschritten.

Sind die Unternehmen denn bereit für die Einführung auf breiter Basis?

Deutschland hat das wissenschaftliche Know-how zur Entwicklung und Demonstration bewiesen und zeigt die industrielle Stärke zur Serienfertigung und internationalen Vermarktung von Brennstoffzellen. Wir stehen dabei im Wettbewerb mit Nordamerika und Asien. Für die Markteinführung in Deutschland benötigt die Industrie aber verlässliche Rahmenbedingungen.

Sehen Sie diese Rahmenbedingungen als gegeben an?

Ja, denn mit der Fortführung des Nationalen Innovationsprogramms für Wasserstoff- und Brennstoffzellen und dem Programm für Brennstoffzellen-Heizgeräte beweist die Bundesregierung Mut zur Technologieeinführung. Dies schafft einen Heimatmarkt für deutsche Energietechnik, weckt weiteres Innovationspotenzial und sichert Technik „made in Germany“ mit erheblichem Exportvolumen. Der Countdown für das Ramp-up der Produktion in Deutschland läuft.

(ID:44027112)