Flughafen Leipzig/Halle Weg frei für Entwicklung des Flughafens zum internationalen Luftfracht-Drehkreuz

Redakteur: Volker Unruh

Mit seinem Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Klagen von drei Flughafennachbarn gegen die Nachtflugregelungen für den Flughafen Leipzig/Halle abgewiesen, die das Regierungspräsidium Leipzig im Bescheid vom 27. Juni 2007 getroffen hat.

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Nach Aufhebung der Nachtflugregelungen steht der Entwicklung des Flughafens Leipzig/Halle zu einem bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz nichts mehr im Wege. Bild: Schoßig
Nach Aufhebung der Nachtflugregelungen steht der Entwicklung des Flughafens Leipzig/Halle zu einem bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz nichts mehr im Wege. Bild: Schoßig
( Archiv: Vogel Business Media )

„Wir haben die Entscheidung mit großer Erleichterung aufgenommen“, kommentiert Eric Malitzke, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, die Entscheidung des 4. Senats. „Der weiteren Entwicklung des Flughafen-Standortes Leipzig/Halle zu einem bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz steht nun nichts mehr im Wege“, so Malitzke weiter, „unsere jetzigen und künftigen Kunden, allen voran DHL, erhalten Planungs- und Investitionssicherheit.“

Am Flughafen Leipzig/Halle und in seinem Umfeld können somit weitere Arbeitsplätze im Cargo- und Logistikbereich entstehen. Insgesamt 4500 Menschen sollen dort noch in diesem Jahr beschäftigt werden. Wie die Pressestelle des Flughafens weiterhin bekannt gab, halte der Flughafen Leipzig/Halle aber unverändert daran fest, das auferlegte Schallschutzkonzept zügig umzusetzen und den Anwohnern nach wie vor die Entwicklungen transparent und sachlich darzulegen. Auch Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, begrüßte den Gerichtsbeschluss: „Das ist eine gute Nachricht für den Standort Deutschland, von dem die ganze mitteldeutsche Region profitieren wird. Damit ist das Tor offen für die Ansiedlung global agierender Unternehmen.“

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