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Verladetechnik Weltweiter Support für Schiffsverladekräne

| Autor / Redakteur: Andreas Haizmann / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Der Gütertransport via Schiff ist zentraler Bestandteil des globalen Handels. Viele Frachtschiffe haben dabei heute einen eigenen Verladekran an Bord. Zu den größten Herstellern solcher Kräne gehört das Unternehmen TTS/MacGregor. Um seine Kunden schnell und zuverlässig zu unterstützen, setzt TTS auf die Augmented-Reality-(AR-)Lösung „TeamViewer Pilot“.

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„TeamViewer Pilot“, die Augmented-Reality-(AR-)Lösung von Teamviewer, ermöglicht es, Probleme auch jenseits des Bildschirms zu lösen.
„TeamViewer Pilot“, die Augmented-Reality-(AR-)Lösung von Teamviewer, ermöglicht es, Probleme auch jenseits des Bildschirms zu lösen.
(Bild: TeamViewer)

Täglich legen Hunderte von Frachtschiffen unzählige Seemeilen zurück, um nach teilweise wochenlanger Reise endlich an ihrem Ziel einzulaufen. Bevor die Crew wieder Land unter den Füßen spüren darf, muss die Ladung möglichst schnell gelöscht werden. Dabei gilt: Zeit ist Geld. Je schneller die Ladung umgeschlagen ist, desto besser. Wird jetzt eine Fehlfunktion am bordeigenen Verladekran gemeldet, ist das ein besonders kritischer Zeitpunkt. Denn wird der Fehler nicht schnell entdeckt und behoben, muss am Hafen ein externer Mobilkran gefunden und teuer angemietet werden.

Stammt der Kran von TTS/MacGregor, einem der weltweit größten Spezialisten für Verladetechnik und Zugangssysteme für die internationale Schifffahrt und die Offshore-Industrie, hat man Glück im Unglück. Das Unternehmen bietet seinen Kunden mit einem weltweiten Netz von Servicestationen an den Hauptschifffahrtsrouten einen exzellenten After-Sales-Service für seine Produkte.

Trotzdem lässt sich damit die Mehrzahl der Servicefälle nicht zeitnah bearbeiten, da ein defekter Bordkran zumeist vor Ort repariert werden muss. Handelt es sich um einen Kran auf einer Offshore-Plattform, gibt es gar keine andere Möglichkeit. Auch sonst ist eine Fahrt in die Werft oder die Reparatur im nächsten Hafen oft zu kosten- und zeitintensiv.

Die Herausforderung für den Kranhersteller besteht darin, seine Kunden schnell und zielführend zu unterstützen – und das nach Möglichkeit, ohne einen Experten im Störungsfall losschicken zu müssen.

„TeamViewer Pilot“ hilft unkompliziert

TTS/MacGregor setzt seit Kurzem auf „TeamViewer Pilot“ für schnellere und effizientere Unterstützung. Das Remote-Assistance-Tool nutzt Augmented Reality (AR), um dem Mechaniker an Bord noch besseren Support zu bieten. So kann er dem Experten an Land etwa via Smartphone-Kamera ein reales Bild der Situation übermitteln – per Videostream. Der Experte kann dem Mechaniker durch das Livebild gezielt weiterhelfen. Er ist so in der Lage, Fehlfunktionen zu diagnostizieren und aktiv bei der Fehlerbehebung zu helfen. Durch das Platzieren von AR-Pfeilen und Freihandzeichnungen auf Objekte werden zielgerichtet Anweisungen und Hilfestellungen gegeben. Wenn Ersatzteile benötigt werden, erkennt dies der TTS-Spezialist ebenfalls und kann sie sofort bestellen und in den nächsten Hafen schicken lassen. Sobald das Schiff den Hafen erreicht, lässt sich der Kran so umgehend reparieren.

Die schnelle und unkomplizierte Hilfe spart mehr als nur eventuelle Mietkosten für mobile Kräne: Wenn etwa ein Schiff nicht nach Plan auslaufen kann, riskiert der Kapitän den Verlust des nächsten Charters – und das wird richtig teuer.

Mit „TeamViewer Pilot“ nutzt TTS/MacGregor eine neue Entwicklungsstufe der Remote-Unterstützung in Echtzeit, um seine Kunden noch besser zu unterstützen. Bei Problemen werden so wesentliche Zeit und Kosten gespart. Zum einen, weil es in vielen Fällen nicht wie früher erforderlich ist, einen Experten einzufliegen. Zum anderen, weil sich die Reparatur oft innerhalb weniger Stunden und unabhängig von Zeit und Ort durchführen lässt. ■

* Andreas Haizmann ist Director Product Management AR bei der Teamviewer GmbH in 73037 Göppingen, Tel. (0 71 61) 6 06 92 50, andreas.haizmann@teamviewer.com

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