Betriebsreinigung

Wendige Kehrsaugmaschinen mit bivalentem Leistungssystem

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Dank des hydraulischen Frontantriebs lassen sich die beiden Kehrmaschinen sehr gut manövrieren: Sie können fast auf der Stelle drehen und damit sogar in nur 2 m breiten Gängen wenden.
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Dank des hydraulischen Frontantriebs lassen sich die beiden Kehrmaschinen sehr gut manövrieren: Sie können fast auf der Stelle drehen und damit sogar in nur 2 m breiten Gängen wenden. (Bild: Kärcher)

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Eine ganze Reihe an Innovationen und Alleinstellungsmerkmalen – vier davon patentrechlich geschützt – zeichnet die neuen Kärcher-Aufsitz-Kehrsaugmaschinen KM 105/100 R und KM 105/110 R aus. Dazu zählen unter anderem der hydraulische Frontantrieb, der Kehrsichelbesen und eine automatisierte Nachstellung der Kehrwalze zwischen den Hinterrädern.

Zusätzlich bieten die Geräte Funktionen wie eine automatische Tact-Filterabreinigung, das intelligente Bediensystem KIK, einen schnellen Zugang zur Technik und ein neues bivalenten Antriebskonzept. Die technischen Innovationen machen die beiden Geräte besonders leistungsstark, bedienungsfreundlich und wirtschaftlich. Dank des hydraulischen Frontantriebs lassen sich die beiden Kehrmaschinen sehr gut manövrieren: Sie können fast auf der Stelle drehen und damit sogar in nur 2 m breiten Gängen wenden. Ausgerüstet mit einem optionalen Kehrsichelbesen zwischen Hauptkehrwalze und Seitenbesen lässt sich Schmutz auch bei engen Kurvenfahrten, beispielsweise beim Auskehren von Ecken, vollständig aufnehmen – die sonst übliche Kehrsichel bleibt nicht zurück.

Sensoren justieren bestmöglichen Bodenkontakt der Borsten

Bei beiden Maschinen sitzt die Kehrwalze direkt auf der Hinterachse. Dadurch behält sie bei der Überwindung von Anstiegen oder Bodenunebenheiten jederzeit Bodenkontakt, der Kehrkasten kann nicht aufsitzen und dadurch nicht beschädigt werden. Der Walzendruck und damit der Kehrspiegel können in drei Stufen eingestellt werden, wobei die Maschine automatisch mit der verschleißarmen Eco-Efficiency-Stufe startet, die für die Unterhaltsreinigung ausreichend ist. In allen Betriebsmodi justiert eine sensorgesteuerte Elektronik vor jeder Kehrfahrt den bestmöglichen Bodenkontakt der Borsten. Das gewährleistet ein konstant gutes Kehrergebnis bei geringem Verschleiß.

Dank des größeren Walzendurchmessers vergrößert sich auch die Wurfhöhe, weshalb sich der Kehrgutbehälter sehr gut befüllen lässt. Das Modell KM 105/100 R ist ein Tiefentleerer. Die beiden Schmutzcontainer mit einem Aufnahmevolumen von jeweils 50 l werden nach hinten herausgezogen und manuell entleert. Eine komfortablere Alternative ist die Hochentleerer-Version KM 105/110 R mit einem 110 l großen Behälter, der elektro-hydraulisch ausgekippt wird.

Flachfaltenfilter werden alle 15 s automatisch gereinigt

Für eine gleichbleibend hohe Filterwirkung sorgt die Kärcher-Filterreinigungstechnik Tact, die ursprünglich für Nass-/Trockensauger entwickelt wurde. Dabei werden die beiden Flachfaltenfilter alle 15 s automatisch durch einen Druckluftimpuls gereinigt und der Staub zurück in den Kehrgutbehälter befördert.

Die einfache und sichere Bedienung der neuen Maschinen basiert auf dem KIK-System (Kärcher Intelligent Key), bei dem Bedienern, Objektleitern und Servicetechnikern ein unterschiedlicher Funktionsumfang zugewiesen wird. Alle wesentlichen Bedienerbefehle werden über einen großen Drehschalter gewählt. Über ein Display können Informationen über die geleisteten Betriebsstunden, anstehende Wartungsintervalle oder den Verschleißzustand der Kehrwalze abgerufen werden. Praktisch und zugleich auch Unfällen vorbeugend sind die verschiedenen Halter und Aufnahmen, mit deren Hilfe an der Maschine zusätzliche Ausrüstung wie Eimer, Besen oder Grobschmutzzange sicher verstaut werden können.

Einfachen Zugang für Service und Reparatur

Besonders großer Wert wurde auch auf einen einfachen Zugang für Service und Reparatur gelegt: Alles, was regelmäßig gewartet wird, liegt hinter einem seitlich wegklappbaren Karosserieteil. Mit nur wenigen Handgriffen kann das Gehäuse vom Servicemitarbeiter auch komplett geöffnet werden. Eine elektronische Schnittstelle ermöglicht das Auslesen von Daten und das Einspielen von Updates für die Steuerelektronik.

Für einen Mobilitäts-Zuwachs sorgt ein neues Antriebskonzept: Die Maschinen besitzen in allen Ausführungen mit Verbrennungsmotor ein bivalentes Leistungssystem. Dieses unterstützt an Steigungen den Verbrennungsmotor mit zusätzlicher elektrischer Leistung.

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