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Lagertechnik Wer mithalten will, muss flexibel sein

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Durch sinkende Bestellmengen pro Auftrag und steigende Bestellhäufigkeit sowie Artikelvielfalt müssen Distributionszentren neuen Anforderungen entsprechen. Bito will Lager- und Kommissioniersysteme bieten, bei denen keine großen Neuinvestitionen nötig sind. Ein Regaltuning soll genügen, um Vorratslager zu Kommissionierlagern umrüsten.

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Mit der Auszugsvorrichtung von Bito kann der Mitarbeiter die schwer beladene Palette einfach aus dem Regal ziehen.
Mit der Auszugsvorrichtung von Bito kann der Mitarbeiter die schwer beladene Palette einfach aus dem Regal ziehen.
(Bild: Bito)

Der Trend zu immer kleineren Losgrößen – Kunden bestellen kleinere Mengen, dafür häufiger – stellt Lagerbetreiber vor neue Herausforderungen. Denn in vielen Unternehmen wurden in der Vergangenheit Ganz- oder Halbpaletten kommissioniert und versendet. Der Aufwand für die Kommissionierung war überschaubar. Die Ware ließ sich bis zur Abholung palettenweise im Wareneingang lagern. Heute dagegen bestellen Kunden ihre Ware verbrauchsgesteuert. Für die Unternehmen bedeutet dies eine komplexere Logistik, weil Ganz- oder Halbpaletten meist zu groß für die Artikelmenge sind. Auf diesen Trend müssen sich die Lieferanten einstellen und bei ihrer Lagertechnik den Fokus auf die Kommissionierung legen, so die Experten von Bito-Lagertechnik. Das reine Vorratslager hat demnach für diese Fälle ausgedient.

Nicht immer Investitionen nötig

Deshalb hat das Unternehmen unter dem Slogan „vom Vorratslager zum Kommissionierlager“ einen Baukasten entwickelt. „Der Betreiber muss auch bei Veränderungen flexibel bleiben“, weiß Alexander Lang. Denn oft gilt es, die Technik nicht nur auf ein neues Sortiment, sondern auch auf einen veränderten Umschlag anzupassen. „Wir sehen einen Schlüssel zur Lagermodernisierung darin, bestehende statische Regalsysteme in leistungsfähigere dynamische Lösungen umzurüsten“, erklärt der Bito-Produktmanager. „Dazu müssen Unternehmen nicht immer aufwendig neu bauen oder bestehende durch neue Anlagen ersetzen.“ Vorhandene Regalebenen stattet Bito zum Beispiel mit Rollenbahnen aus. Damit lassen sich verschiedene Artikel in Behältern nebeneinander lagern. Paletten sind dafür nicht notwendig. „Wir können damit auch das Prinzip First in – First out (FIFO) sehr einfach umsetzen. Durch das Baukastensystem lassen sich beispielsweise Kommissionierzeiten um bis zu 50 % senken: Anwender erzielen kürzere Lieferzeiten, eine geringere Fehlerquote bei der Kommissionierung und die Mitarbeiter können ergonomischer arbeiten.“

Deutliche Wegersparnis durch direkten Zugriff

Mit den Lösungen von Bito können Unternehmen in der Feinkommissionierung auf sehr kleiner Fläche viele verschiedene Artikel lagern und diese schnell zur Tour bereitstellen. Betreiber können beispielsweise 32 unterschiedliche Artikel auf einer Fläche platzieren, wo sonst nur acht Paletten Platz hätten. Der Bediener hat die Artikel im direkten Zugriff, denn kein Produkt ist weiter entfernt als 3,6 m. Im Vergleich zur reinen Palettenlagerung müsste der Bediener 15 m zurücklegen, um an jedes Produkt zu gelangen. Das entspricht einer Wegersparnis von 76 % . Durch die FIFO-Lösung läuft der Nachschub automatisch zur Entnahmeseite. Dort kann sie der Bediener bequem entnehmen. Bei einem hohen Durchsatz können sich diese Systeme oft schon im ersten Jahr amortisieren, so das Unternehmen.

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