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Flottensteuerung Wie man Flotten gestaltet und richtig entwickelt

Autor / Redakteur: Ralf Eschemann / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Ob Hybrid, Erdgas oder elektrisch: Wie kein anderes Logistikunternehmen testet UPS mit seinen „rollenden Laboren“ eine Vielzahl von Antrieben. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, wie große Flotten und der zunehmende E-Commerce nachhaltig gemanagt werden können.

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Micro-Depot von UPS: Von hier aus werden Paketsendungen zu Fuß oder mit einem Lastenrad zugestellt.
Micro-Depot von UPS: Von hier aus werden Paketsendungen zu Fuß oder mit einem Lastenrad zugestellt.
(Bild: UPS)

Der Onlinehandel boomt – und mit ihm wächst die Zahl der Sendungen. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) prognostiziert in seiner KEP-Studie 2020, dass das nationale Sendungsvolumen je nach Erholung der Wirtschaft bis 2024 um 3,6 bis 4,2 % steigen wird. Treibende Kraft: vor allem der Onlinehandel. Dieses Wachstum will gemanagt werden – und zwar nachhaltig. Für ein führendes Logistikunternehmen wie UPS bedeutet das: Es ist wichtiger denn je, unsere Flotte so aufzustellen, dass Zustellungen umweltfreundlich ablaufen können.

Dafür haben wir uns klare Umweltziele gesteckt: Bis 2025 will UPS die absoluten Treibhausgas-Emissionen im globalen Bodenbetrieb um 12 % reduzieren. Um das zu erreichen, muss an verschiedenen Stellschrauben gedreht werden, etwa am Strom, den wir nutzen, den Treibstoffen, die unsere Fahrzeuge tanken und damit auch an den Fahrzeugen, die wir einsetzen. Bis 2025 will UPS daher elektrischen Strom zu 25 % aus regenerativen Quellen beziehen und für seinen globalen Bodentransport zu 40 % alternativen Treibstoff nutzen. Dafür haben wir uns vorgenommen, dass ein Viertel aller gekauften Neufahrzeuge über einen alternativen Antrieb verfügen muss, und das bis Ende dieses Jahres.