Kontraktlogistik Wincanton übernimmt Schmierstoff-Logistik der Baywa

Der europäische Kontraktlogistik-Dienstleister Wincanton hat die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Schmierstoffen im Auftrag der Baywa AG übernommen. Hierfür hat Wincanton ein Zentrallager in Mannheim eingerichtet, das die Versorgung der Baywa-Kunden an einem Standort bündelt.

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Die Baywa AG übergibt ihre Schmierstoff-Logistik an den europäischen Kontraktlogistiker Wincanton. Bild: Baywa
Die Baywa AG übergibt ihre Schmierstoff-Logistik an den europäischen Kontraktlogistiker Wincanton. Bild: Baywa
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Zuge der strategischen Anpassung an künftige Marktanforderungen hat der international tätige Handels- und Dienstleistungskonzern Baywa mit Schwerpunkten in den Branchen Agrar, Bau und Energie den Kontraktlogistiker Wincanton damit beauftragt, am Standort Mannheim ein Zentrallager mit rund 2700 Stellplätzen für 1500 Artikel einzurichten und zu betreiben. Seit dem Frühjahr hat Wincanton die Beschaffung und Distribution übernommen und wird bereits im ersten Jahr rund 40000 Sendungen abwickeln.

Kommunikation mit der Baywa erfolgt ausschließlich elektronisch

„Wincanton hat ein ganzheitliches und auf unsere spezifischen Anforderungen angepasstes Logistikkonzept vorgelegt“, erklärt Reinhard Müller, Leiter Logistik und Projektleiter bei der Baywa AG. „Neben Kostengesichtspunkten war dabei primär die Qualität der Leistung ausschlaggebend für unsere Entscheidung.“

„Die Produkte werden bei verschiedenen Lieferanten aus dem Bundesgebiet abgeholt, in das Zentrallager transportiert, erfasst und bis zum Abruf eingelagert“, sagt Michael Boos, Geschäftsführer Solutions bei Wincanton. „Die Kommunikation mit dem bayerischen Unternehmen erfolgt ausschließlich elektronisch auf Basis von Eancom-Nachrichten. Die Baywa AG übermittelt die Kundenaufträge per Edi, die dann im Zentrallager entsprechend kommissioniert werden. Bei Bedarf nehmen wir Ergänzungen mit einstufiger Cross-Dock-Ware vor, komplettieren die Aufträge und liefern diese anschließend im zweistufigen Cross-Docking-Verfahren zum Kunden.“

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