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Interview

„Wir stehen momentan bei IoT 1.0“

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Mit SAP hast du gerade schon einen Partner genannt, außerdem sind noch GE, PwC, Verizon und Bosch mit an Bord - wie wählt ihr eure Partner denn generell aus?

Wir haben für jedes Programm einige hochkarätige Unternehmen, die daran interessiert sind, mit uns nach jungen Unternehmen zu suchen und auf uns zukommen. Wir suchen dann diejenigen aus, von denen wir glauben, dass sie optimal zu unserem Programm passen.

Wie beteiligen sich diese Unternehmen am Accelerator?

Das allerwichtigste ist, dass alle Unternehmen eine beeindruckende Anzahl an Experten abstellen, welche die Start-Ups begleiten und coachen. Außerdem stellen sie neueste Produkte zur Verfügung, an denen sich die jungen Entwickler austoben können. Wenn zum Beispiel ein neuer Sensor auf den Markt kommt, oder neue APIs entwickelt wurden, können die Start-Ups direkt damit arbeiten und sich und ihre Lösung ausprobieren. Naja und zu guter Letzt natürlich die finanzielle Unterstützung: GE, Bosch, SAP, Verizon und PwC beteiligen sich natürlich über ihre Venture Gesellschaften an unserem Programm – so bekommen die Start-Ups Zugang zu starken Investoren.

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Und wie profitieren diese Unternehmen von eurem Programm?

Ich kann natürlich nicht für die Unternehmen sprechen, da die Erfolgsfaktoren für jeden unterschiedlich sind. Wir hören allerdings von allen Unternehmen, mit denen wir zusammen arbeiten, drei Dinge immer wieder. Zunächst einmal wirken wir als Techstars wie eine Art Filter. Man muss sich nur vorstellen, wie viele Unternehmen auf der Suche nach solchen Investoren sind. Wir selektieren über unseren Accelerator und geben den Unternehmen so den Zugang zu den Start-Ups, die wir für die vielversprechendsten halten. Im Anschluss – und das ist Punkt 2 – bieten wir einen Weg, mit den jungen Unternehmen zusammen zu arbeiten und dabei ein natürlich gewachsenes Verhältnis zu entwickeln, ohne, dass es sich dabei direkt um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit handeln muss. Der dritte Punkt betrifft die Unternehmenskultur. Mit so jungen Unternehmen zu arbeiten, gibt den Konzernen die Möglichkeit, außerhalb ihrer eigenen Struktur zu arbeiten und so auch Themen anzugehen, die normalerweise noch 2 oder 3 Jahre weit weg wären.

Dieser Beitrag erschien zunächst auf unserem Partnerportal Industry of Things.

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