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Luftfracht Wohin fliegt die Lufthansa Cargo?

| Redakteur: Robert Weber

Das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen schränkt die Lufthansa Cargo ein. Luftfracht-Boss Karl Ulrich Garnadt sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und stellt das Frachtgeschäft infrage.

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Alles an Bord: Die Lufthansa Cargo gehört zu den wichtigsten Luftfrachtairlines der Welt. Für 2012 rechnet das Unternehmen mit einem Nullwachstum (Bild: Lufthansa Cargo)
Alles an Bord: Die Lufthansa Cargo gehört zu den wichtigsten Luftfrachtairlines der Welt. Für 2012 rechnet das Unternehmen mit einem Nullwachstum (Bild: Lufthansa Cargo)

Die Tageszeitung „Welt“ berichtet, dass die Lufthansa Cargo die Einbußen durch das Nachflugverbot in der hessischen Metropole auf rund 40 Mio. Euro jährlich beziffert. Längerfristig würden die ungünstigen Standortbedingungen zu einer geringeren Marge führen, heißt es in dem Artikel. Das hat auch Auswirkungen auf das Investitionsvolumen der Airline, schreibt das Blatt. „Verdienen wir zu wenig Geld, fallen wir im internationalen Wettbewerb unweigerlich zurück“, zitiert die Zeitung den Luftfracht-Boss. Wenn dieses Szenario eintreffen sollte, schließt Garnadt nicht aus, sich zu gegebener Zeit komplett von den gegenwärtig achtzehn Frachtflugzeugen zu trennen, heißt es in dem Bericht.

Nullwachstum für 2012

Noch sind das aber ungelegte Eier und die Lufthansa Cargo fliegt erfolgreich. Nach Informationen der „Welt“ können die Frachtexperten für 2011 mit einem Ertrag von gut 200 Mio. Euro rechnen. 2010 waren es noch 310 Mio. Euro. Für 2012 rechnet Garnadt eher mit einem Nullwachstum.

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