Fahrerlose Transportsysteme ZF nutzt FTS-Steuerungstechnik von Synaos

Als Neukunden darf das KI-Start-up Synaos den Weltkonzern ZF aus Friedrichshafen begrüßen. Der Automobilzulieferer optimiert mithilfe von Synaos-Software die Steuerung seiner fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) in seinen Werken.

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Vertragsschluss per Handschlag bekräftigt (v.l.): Lennart Bochmann (CPO Synaos) – im Hintergrund Nicolas Galanulis (Account Manager Synaos) – und Harald Gärtner (ZF-Koordinator für die Integration von FTF-Flotten).
Vertragsschluss per Handschlag bekräftigt (v.l.): Lennart Bochmann (CPO Synaos) – im Hintergrund Nicolas Galanulis (Account Manager Synaos) – und Harald Gärtner (ZF-Koordinator für die Integration von FTF-Flotten).
(Bild: Synaos)

Das Hannoveraner KI-Start-up Synaos ist Anbieter der cloudbasierten Intralogistics Management Platform „SYNA.OS LOGISTICS“. Über diese Plattform lassen sich aus unterschiedlichen fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) zusammengesetzte fahrerlose Transportsysteme (FTS) in allen denkbaren Szenarien mit maximaler Effizienz einsetzen, so das Start-up. Bevor sich ZF für Synaos entschieden hat, mussten die von den Friedrichshafener Intralogistikexperten ausgespähten Kandidaten einen mehrmonatigen, intensiven Auswahlprozess durchlaufen, wie es heißt. Für die Synaos-Lösung habe letztendlich gesprochen, dass man damit eine heterogene, also aus fahrerlosen Transportfahrzeugen unterschiedlicher Hersteller bestehende Flotte, orchestrieren kann.

Die steigende Projektanzahl und Komplexität im Bereich der fahrerlosen Transportsysteme macht eine Standardisierung über alle unsere globalen Standorte hinweg notwendig.

Harald Gärtner, Koordinator bei ZF

Und da hatte die Stunde von Synaos geschlagen, denn deren KI-basierte Software stellt ihre Fähigkeiten schon bei anderen Kunden unter Beweis. Außerdem habe auch das Know-how und die Leidenschaft des Synaos-Teams den Zuschlag befördert, wie es heißt.

Verschiedene Hersteller, ein Steuerungssystem

Wie Dr. Wolfgang Hackenberg, Synaos-Mitgründer und CEO, anmerkt, durchdringen Digitalisierung und Automatisierung immer mehr Unternehmensbereiche. „Wir schließen mit unserem Produkt eine maßgebliche Lücke in der Intralogistik, was im Ergebnis zu einer signifikanten Effizienzsteigerung bei unseren Kunden führt“, so Hackenberg. Seine Lösung zeichne sich außerdem aus durch schnellere Skalierbarkeit, herstellerunabhängige Steuerung und Koordination und sie könne einfach und flexibel an bestehende Systeme angebunden werden.

Zum technischen Hintergrund: Synaos hat für die so wichtige Ansteuerung unterschiedlicher Transportroboter schon früh auf die standardisierte Kommunikationsschnittstelle VDA 5050 gesetzt, die die Kommunikation zwischen FTF/FTS und Flottenmanagement-Software regelt. Das geht so weit, dass sich sogar Routenzüge und Unterfahr-FTF in den gleichen Fahrbereichen einsetzen lassen – störungsfrei und flexibel. Einzelne Fahrzeuge müssen nicht länger statischen Fahrkursen zugeordnet werden. Aktuell nimmt das Hannoveraner KI-Start-up mit seiner Software am Ifoy-Award teil (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year).

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