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Logistikdienstleister Zu leicht – Logistiker stöhnen über I-Phone und Co.

| Redakteur: Robert Weber

Die Heimelektronikanbieter sind bekanntlich wichtige Kunden der Logistikdienstleister weltweit. Doch die immer leichter und kleiner werdenden Produkte sorgen die Logistiker. Die Ertragskraft könnte leiden.

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Sehr gefragt: Das I-Phone ist leicht und begehrt. Logistikdienstleister stöhnen derweil über die Pads und Smartphones. (Bild: Weber)
Sehr gefragt: Das I-Phone ist leicht und begehrt. Logistikdienstleister stöhnen derweil über die Pads und Smartphones. (Bild: Weber)

Karl Gernandt, Präsident von Kühne+Nagel, sagte dazu der „Schweizer Handelszeitung“: „Wir verkaufen Gewicht und Volumen. Bei Tablets ist das Gewicht deutlich geringer als bei Notebooks. Wenn die Unterhaltungselektronik immer leichter wird, hat das bei gleichbleibendem Volumen Einfluss auf unsere Ertragskraft.“ Das Nachrichtenmagazin „20 Minuten“ berichtet, dass der Heimelektronikmarkt zu den wichtigsten für die Logistikdienstleister zählt.

Einbruch bei Computern und Notebooks

Michael Foeth, Vontobel-Analyst, erklärt dem Magazin, dass gut 40% der transportieren Werte der Logistikkonzerne aufs Konto von Smartphones, I-Pad, Computer und Co. gehen. In Sachen Notebook und Computer mussten die Dienstleister allerdings in den zurückliegenden Monaten weniger transportieren. In Westeuropa, schreiben die Schweizer, brach der Computerabsatz um 16% ein; das Notebooksegment um 17,5%, heißt es.

Hoffnungen setzt die Branche in den TV-Markt. Hier seien die Produkte nicht kleiner, sondern nur flacher geworden, berichtet das Magazin. Hoffnungen setzt beispielsweise Panalpina auf die anstehenden Großereignisse wie Olympia in London oder die Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine.

Logistiker sehen bei Unterhaltungselektronik Talsohle durchschritten

„Für den gesamten Logistikmarkt im Bereich der Unterhaltungselektronik denken wir, dass die Talsohle durchschritten ist“, wird Sandro Hofer von Panalpina zitiert. Gernandt von K+N schränkt allerdings ein: „Im Moment ist kein technologischer Sprung in Sicht, der eine neue Welle an Bestellungen auslösen könnte.“

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