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CPO Agenda 2014 Zulieferpartnerschaft 2.0 als Erfolgsrezept im Einkauf

| Redakteur: Jürgen Schreier

Eine neue Roland-Berger-Studie untersucht die Trends in sieben Industriebranchen sowie die Herausforderungen für den Einkauf. So müssen Einkaufschefs auf die neuen Marktveränderungen schneller reagieren. Branchenübergreifend dominieren die Themen Einsparung, Lieferfähigkeit und Qualität.

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Oliver Knapp: „Einkaufsleiter müssen schneller und spezifischer auf die Herausforderungen reagieren, um ihrem Unternehmen effizient dabei zu helfen, die industriespezifischen Herausforderungen zügig zu erkennen und dagegen zu steuern."
Oliver Knapp: „Einkaufsleiter müssen schneller und spezifischer auf die Herausforderungen reagieren, um ihrem Unternehmen effizient dabei zu helfen, die industriespezifischen Herausforderungen zügig zu erkennen und dagegen zu steuern."
(Bild: Roland Berger)

Branchenspezifische Trends wie der hohe Kostendruck in der Automobilindustrie, Markt- und Produktionsverschiebung nach Asien im Maschinenbau und High -Tech-Bereich, Verschiebung der Wettbewerbslandschaft im Transportsektor und die Ressourcenknappheit in der Chemieindustrie stellen Einkaufschefs in den Unternehmen (Chief Procurement Officers - CPOs) vor große Herausforderungen. Denn schließlich müssen Einkaufsverantwortliche in der Lage sein, die Qualität, die pünktliche Lieferung sowie die Kosten der eingekauften Dienstleistungen und Produkte unter einen Hut zu bringen.

Industriespezifische Herausforderungen zügig erkennen

So identifiziert die internationale Studie CPO Agenda 2014 von Roland Berger Strategy Consultants die wichtigsten Trends und notwendigen Hebel für die Einkaufschefs von sieben Hauptindustrien: Automotive-, Chemie-, High-Tech- und Verbrauchsgüterindustrie, Gesundheitswesen sowie Transport- und Finanzsektor.

„Die Herausforderungen für den Einkauf, aber auch die Hebel, auf die die Einkaufschefs zurückgreifen können, unterscheiden sich je nach Industriesektor deutlich“, erklärt Roland Berger-Partner Oliver Knapp. „Einkaufsleiter müssen schneller und spezifischer darauf reagieren, um ihrem Unternehmen effizient dabei zu helfen, die industriespezifischen Herausforderungen zügig zu erkennen und dagegen zu steuern.“

Die Einkaufsagenda: kurz- und mittelfristige Maßnahmen

Für die überwiegende Mehrheit der internationalen Unternehmen aus verschiedenen Bereichen steht das Jahr 2014 vor allem im Zeichen von Kosteneinsparungen (90 %). Außerdem haben sie vor, die Qualität der Produkte kurzfristig zu sichern (87 %) und die schnelle Verfügbarkeit der Waren zu garantieren (84 %). Dafür wollen Firmen auf die richtigen Hebel setzen. So planen die Einkaufsverantwortlichen, mit den einzelnen Fachabteilungen im Unternehmen enger zusammenzuarbeiten, um die genauen Produktanforderungen besser zu definieren.

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