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Luftfracht Zweiter Röntgenscanner für Logwin

Nachdem der erste Röntgenscanner bei Logwin seit einem Jahr in Betrieb ist, hat der Logistikdienstleister jetzt in eine zweite Anlage am Stuttgarter Flughafen investiert. Von dort wickelt Logwin deutschlandweit die meisten Luftfrachtexporte für seine Kunden ab.

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Zur schnelleren Luftfrachtabfertigung bietet Logwin seinen Kunden am Stuttgarter Flughafen jetzt einen zweiten Röntgenscanner.
Zur schnelleren Luftfrachtabfertigung bietet Logwin seinen Kunden am Stuttgarter Flughafen jetzt einen zweiten Röntgenscanner.
(Bild: Logwin )

Mit seiner zweiten Anlage ist Logwin gut gerüstet für die Zeit ab dem 29. April 2013: An diesem Tag verlieren über 40.000 Unternehmen in Deutschland ihren Status als „bekannte Versender“, nur ein Bruchteil von ihnen ist bereits gemäß der neuen EU-Verordnung zertifiziert. „Nach unseren Analysen wird sich die Frachtmenge, die rechtlich als unsicher eingestuft wird, an unserem Standort auf das Achtfache erhöhen“, sagt Werner Sander, Logwin-Niederlassungsleiter in Stuttgart. „Die von externen Dienstleistern zur Verfügung gestellten Geräte würden nicht ausreichen, um alle Sendungen zeitnah zu überprüfen.“

Zweitgerät ist Resultat der neuen EU-Verordnung

Auch an anderen deutschen Standorten kann der Spediteur die Luftfrachtsendungen seiner Kunden als „sicher“ erklären: An den Flughäfen in Frankfurt, München und Düsseldorf betreibt Logwin Anlagen gemeinsam mit drei anderen Speditionsunternehmen; das Gerät in Düsseldorf hat Logwin angeschafft. Die Sendungen der Kunden durchlaufen die Anlagen je nach Frachteingang oder Dringlichkeit.

Seine Röntgenanlagen in Stuttgart nutzt Logwin ausschließlich für eigene Kunden. Unternehmen aus verschiedenen Branchen profitieren so von der schnellen und zuverlässigen Abfertigung ihrer Luftfrachtsendungen. In der Regel treffen die Packstücke zwischen 16.30 und 20 Uhr am Flughafen ein. „Wir haben unseren Kunden das Versprechen gegeben, ihre Sendungen noch am selben Abend zu überprüfen und auf den Weg zu bringen“, erklärt Sander. „Zurzeit reicht dafür ein Röntgenscanner – ab Ende April wird sich das nur mit zwei Anlagen umsetzen lassen.“

Eigener Ionen-Detektor spart Kunden doppelt Zeit

Rund 5 % aller Sendungen können keinen Röntgenscanner durchlaufen – weil sie zu groß sind, weil ihr Inhalt sich nicht röntgen lässt oder weil die Strahlen die Waren beschädigen würden. In Stuttgart überprüft Logwin diese Sendungen mit seinem eigenen Ionen-Detektor. Dadurch sparen einige Kunden doppelt Zeit. „Wer nicht über ein solches Gerät verfügt, muss die nachzuprüfenden Sendungen an den nächsten Dienstleister weiterreichen – das bedeutet erneute Wartezeit für den Versender, die wir vermeiden können“, sagt Sander.

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