Künstliche Intelligenz
Auto-ID mit KI am Airport

Von Rainer Barck 4 min Lesedauer

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Am Flughafen Hamburg Airport hat PSI Logistics ein Pilotprojekt für die Einbindung von Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) in die Airport-Software zur koordinierten Steuerung des automatisierten Gepäck-Handlings implementiert. Die Lösung sorgt für eine Effizienzsteigerung und auch für Prozessoptimierung.

In Hamburg an Deutschlands ältestem Flurhafen steuert ein System der Berliner PSI Logistics die Gepäckbearbeitung.(Bild:  PSI Logistics)
In Hamburg an Deutschlands ältestem Flurhafen steuert ein System der Berliner PSI Logistics die Gepäckbearbeitung.
(Bild: PSI Logistics)

Wenn mit Abflauen der Pandemie das vorherige Aufkommensniveau wieder erreicht ist, nutzen rund 17,5 Millionen Passagiere pro Jahr den Hamburger Flughafen für ihre Urlaubs- und Geschäftsreisen. Damit zählt Deutschlands ältester Flughafen zu den größten Airports der Republik. Maßgebliche Service- und Qualitätsmerkmale des Hamburger Flughafens bilden Zuverlässigkeit, Effizienz und Sicherheit der Abfertigungsprozesse an und hinter den 90 Check-in-Schaltern. Die Basis dafür bildet im Bereich der Gepäckbearbeitung eine durchgängige IT-Infrastruktur der PSI Logistics GmbH, Berlin.

Das in Hamburg installierte Spektrum der IT-Systeme reicht vom Check-in an den Self-Bag-Drops oder den Countern der Fluggesellschaften bis zur Verladung durch den Handling-Dienstleister Groundstars. Es umfasst sowohl Management-, Fluginformations- und Monitoring-Systeme als auch Software zur koordinierten Steuerung der operativen Prozesse: das Baggage Handling System („PSIairport/BHS“), das Baggage Reconciliation System („PSIairport/BRS“), den modernen Leitrechner, das „Gehirn“ der Gepäckanlage, sowie die „PSIairport/Connection Suite“, die die Verteilung sämtlicher Informationen zur Airline-, Flughafen- und Sicherheitskommunikation übernimmt. „Die Airport-Systeme der PSI Logistics unterstützen alle an die Gepäckförderanlagen angehängten Schnittstellen und steuern die prozessbeteiligten Bereiche“, fasst Angela Lipinski, Projektleiterin Passagier- und Gepäcklogistik der Flughafen Hamburg GmbH, zusammen.