Intralogistik Das logistische Nadelöhr muss digitalisiert werden
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In der Logistik bleiben Innovationen in den Be- und Entladeprozessen oft unbeachtet. Dabei kosten fehlerhafte Informationen, mangelnde Standardisierung und ineffiziente Abläufe Zeit, Geld und Nerven.
Wer an die großen Herausforderungen der Logistik denkt, hat oft Bilder von langen Lieferketten, vollen Lagerhäusern oder komplexen Transportnetzwerken vor Augen. Doch eines der entscheidendsten Elemente im gesamten Prozess spielt sich auf den Rampen der Logistikzentren ab: das sichere Be- und Entladen. Was auf den ersten Blick wie ein simpler Vorgang wirkt, offenbart bei näherem Hinsehen ein logistisches Nadelöhr, das Effizienz, Zeitpläne und Kosten beeinflusst.
Kleine Fehler, große Auswirkungen
Die Anforderungen an Be- und Entladeprozesse können je nach Unternehmen, Ware und Zielort erheblich variieren. Diese Vielfalt ist per se kein Problem – solange alle Beteiligten Zugriff auf dieselben eindeutigen, vollständigen und aktuellen Informationen haben. Doch genau hier hakt es immer wieder. Unpräzise oder fehlerhafte Angaben zu Ladezeiten, Gewichtsbeschränkungen, Zugangsbedingungen oder spezifischen Sicherheitsstandards führen zu vermeidbaren Verzögerungen. Das ist besonders kritisch, wenn es um den Transport von Gefahrstoffen und die damit zusammenhängenden Reinigungsanforderungen geht. Die Folge sind bestenfalls Standzeiten oder schlimmstenfalls wiederholte Touren. Das bedeutet neben finanziellen Verlusten eine zusätzliche Belastung für Fahrer und Disponenten. Darüber hinaus können Missverständnisse über Ladeanforderungen Spannungen zwischen Verladern und Spediteuren erzeugen, was langfristig die gesamte Geschäftsbeziehung beeinträchtigt.
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