24.03.2026
Bereiten Sie Ihr Lager für 2026 vor
Die Nachfrage bleibt unvorhersehbar, die Ressourcen sind knapp, und Automatisierungsprojekte entwickeln sich in vielen Branchen von einem „Nice-to-have“ zu einem „Must-have“, um Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen. In vielen Regionen macht die Arbeitskraft immer noch etwa zwei Drittel der Betriebskosten von Lagern aus, und die meisten Betreiber berichten von anhaltenden Schwierigkeiten bei der Suche und Bindung von Personal. Gleichzeitig stehen die Betreiber unter dem Druck, Emissionen zu reduzieren und mehr aus den bereits vorhandenen Gebäuden und Anlagen herauszuholen.
Die wichtigste Frage im Jahr 2026 ist einfach: Wie können Lager- und Logistikbetriebe flexibel genug bleiben, um sich an alle zukünftigen Entwicklungen anzupassen, ohne zu viel Kapital zu binden oder neue Risiken zu schaffen?
Zentrale Herausforderungen
Mehr Halbautomatisierung, weniger Fläche
Viele Standorte statten Gebäude, die ursprünglich nicht dafür ausgelegt waren, mit Shuttles, Miniloads, Förderbändern und Robotern aus. Die Herausforderung besteht darin, den Durchsatz und die Lagerdichte zu erhöhen, ohne dabei die Sicherheit oder Nachhaltigkeit zu beeinträchtigen.y.
Kosten- und Resilienzdruck
Energiekosten, Transportvolatilität und sich verändernde Handelswege zwingen die Betreiber dazu, die richtigen Lagerbestände zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu halten. Das erfordert eine Infrastruktur, die sich an die Weiterentwicklung der Netzwerke anpassen kann.
Fachkräftemangel
Der Umsatz im Lagerwesen übersteigt in einigen Regionen regelmäßig 40 %, weshalb immer mehr Standorte Automatisierung mit ergonomischen Layouts kombinieren, um die Belastung zu reduzieren und die Einarbeitung zu beschleunigen. Der Fokus liegt zunehmend auf ergonomischen, intuitiven Umgebungen, die Menschen dabei helfen, sicher mit mechanischen Systemen zusammenzuarbeiten.
Erwartungen an die Nachhaltigkeit
Die Nachrüstung bestehender Anlagen anstelle des Baus neuer Anlagen kann die baubedingten CO₂-Emissionen erheblich reduzieren, insbesondere wenn Stahlkonstruktionen wiederverwendet und Beleuchtung und Isolierung modernisiert werden. ESG-Anforderungen und Verbrauchererwartungen stellen höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit – Materialverbrauch und Auswirkungen des Produktlebenszyklus. Kurzfristige Lösungen, die langfristig große Mengen an Abfall verursachen, lassen sich immer schwerer rechtfertigen.