Open Locate
Die Indoor-Navigation erlebt ihren „I-Phone-Moment“

Von Axel Simon 6 min Lesedauer

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Der aufkommende Standard Open Locate vereinfacht die Einführung metergenauer Standortdienste in Gebäuden radikal. Die Technik schafft lukrative Möglichkeiten für die Lagerhaltung, das Marketing und die Kundenbindung.

Selbstlernende Access Points bestimmen ihren Standort bis auf 1,3 Meter genau.(Bild:  HPE Aruba Networking)
Selbstlernende Access Points bestimmen ihren Standort bis auf 1,3 Meter genau.
(Bild: HPE Aruba Networking)

Einen Lotsen, wie Autofahrer ihn vom Navi her kennen, würde sich auch so mancher Kunde beim Einkauf wünschen: Im Baumarkt sucht man oft lange nach den 4,5-Millimeter-Torx-Schrauben oder im Elektronikmarkt nach der passenden Smartphone-Glasschutzfolie. Und wo waren die Kalamata-Oliven im Supermarkt gleich wieder – im Konservenregal, bei den Salatzutaten oder in der Feinkostecke? Und wieso gibt’s für diese Suche eigentlich keine App?

Hindernisse für die Indoor-Navigation

Technisch ist es längst möglich, Kundschaft und Produkt per App zügig zueinanderzuführen: Standortbezogene Dienste für die Navigation in geschlossenen Räumen gibt es seit Jahren. Sie finden in diversen Bereichen Verwendung, neuerdings beispielsweise zum Navigieren in den digital angereichterten Welten der Augmented Reality.