09.04.2025
Guidance first: Vom Daten-Unterbau bis unters Dach der automatisierten Lagerhalle
Die Digitalisierung ist längst im Lager produzierender Unternehmen angekommen. Viele machen große Schritte hin zur Automatisierung ihrer Prozesse und setzen inzwischen auch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Auf dem Weg der Digitalisierung offenbaren sich Inkonsistenzen und Schranken da, wo die IT-Architektur mit ihren Insellösungen an die Grenzen stößt. Die Ursache liegt meist in einem maroden Daten-Fundament, auf dem automatisierte Prozesse nicht aufbauen können. Produzierende Unternehmen müssen beim Unterbau mit qualitativ hochwertigen Daten beginnen, um die Automatisierung bis unters Dach der Lagerhalle voranzutreiben.
Im Anbieterdschungel die passende Lösung finden
Branchentreffs, wie jüngst die LogiMAT, zeigen: Die Notwendigkeit, Prozesse zu automatisieren, ist in den Unternehmen angekommen. Auch das Budget ist grundsätzlich vorhanden. Das zentrale Thema, das die Logistik bewegt, ist Guidance: Es geht darum, in der Flut an Möglichkeiten, Prozesse zu digitalisieren, die passende Lösung für die ganz spezifischen Anforderungen der eigenen Workflows zu finden. So finden sich Jahr für Jahr mehr als 1600 Aussteller auf der LogiMAT ein. Davon bieten 250 Stände ein Lagerverwaltungssystem (LVS) an.
Dabei muss vor der Wahl des passenden Anbieters allerdings bereits geklärt sein, dass überhaupt ein Lagerverwaltungssystem und keine andere Lösung benötigt wird. Hört man sich weiter um auf Branchentreffs, zeigen sich neben dem großen Bedarf an guten Beratern, die analysiert haben, was das Unternehmen braucht und durch den Angebotsdschungel führen, Angst und Sorgen: Da ist die Angst, sich für das falsche Warehouse Management System (WMS) zu entscheiden, den Anschluss an die KI zu verpassen oder die Sorge, dass die konjunkturelle Entwicklung die Investition nicht mittragen könnte.
Den ersten Schritt vor dem zweiten gehen
Martin Welp, Geschäftsführer von IdentPro, weiß: „Der Bedarf ist da. Im Angesicht der großen Angebotsvielfalt, der Ängste und Sorgen, neigen viele Unternehmen allerdings dazu, erst einmal gar nichts zu machen und abzuwarten. Das ist in jedem Fall die falsche Entscheidung.“ Er empfiehlt, die Dienste externer Berater in Anspruch zu nehmen und sich umfassend der Guidance zu widmen. So wird die bestehende Situation im Unternehmen genau unter die Lupe genommen, Anforderungen werden definiert und eine Abfolge der nächsten Schritte festgezurrt. Dabei wird auch klar, ob im Digitalisierungsfortschritt des jeweiligen Unternehmens zuerst eine Prozessoptimierung mit Datenharmonisierung ansteht, das ERP eingeführt wird, das MES, WMS oder EWM, der Digitale Zwilling oder das autonome Flurförderzeug (AMR).
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