06.08.2025
Digitaler Rückstand auf Betonfundament? Warum die Baustoffindustrie jetzt ins Echtzeitalter muss!
Unübersichtliche Lagerflächen, fehleranfällige Kommissionierung und teure Suchzeiten. Für viele Unternehmen der Baustoffindustrie ist das Alltag. Obwohl Automatisierung und Digitalisierung in vielen Branchen längst Standard sind, bleibt das Lager zahlreicher Beton-, Ziegel- oder Trockenbauhersteller analog oder bestenfalls halb-digital. Doch die Anforderungen steigen: Kunden erwarten flexible Abrufe, Just-in-Time-Belieferung und fehlerfreie Chargenzuordnung. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte und Materialpreise schwanken. Der Druck auf die innerbetriebliche Logistik wächst und klassische Lagerverwaltungssysteme stoßen an ihre Grenzen.
Warum reagieren viele Unternehmen nicht?
Die Gründe sind nachvollziehbar: Viele Werke verfügen über große, heterogene Lagerflächen – teils indoor, teils outdoor. Gabelstapler fahren ohne digitale Spur, Kommissionierer verlassen sich auf Papierlisten oder Handscanner.
„Für so ein Umfeld gibt es keine Lösung“, glauben viele.
Dass das nicht stimmt, zeigt ein Blick auf ein Unternehmen aus der Baustoffindustrie, das die Herausforderung angenommen hat: Der Ziegelhersteller Hagemeister hat seine Intralogistik vollständig digitalisiert, inklusive Echtzeit-Tracking jeder Palette, automatischer Auftragsverteilung und vollständiger Transparenz über Lagerbewegungen. Ohne Umbau. Ohne neue Fahrzeuge. Nur mit einer anderen Herangehensweise: einem Warehouse Execution System (WES), das auf den digitalen Zwilling setzt.
Ein System, das nicht verwaltet, sondern steuert
Statt lediglich zu dokumentieren, steuert ein WES aktiv die Materialflüsse auf Basis von Echtzeitdaten, integriert mit ERP und WMS, vollständig papier- und scanfrei. Fahrzeuge werden mit Sensorik ausgestattet, Palettenbewegungen automatisch erkannt, Routen optimiert. Was nach Science-Fiction klingt, läuft in der Praxis stabil und vor allem wirtschaftlich. Der Materialumschlag wird messbar effizienter, Leerfahrten verschwinden, Suchzeiten sinken gegen Null. Und das wichtigste: Die Umstellung erfolgt in wenigen Wochen ohne Umzug oder Stillstand.
Ein 4-Phasen-Plan statt IT-Mammutprojekt
Die Lösung kommt nicht als monolithisches IT-Projekt, sondern in einem klar strukturierten 4-Phasen-Plan von der digitalen Bestandsaufnahme über den Proof-of-Concept bis zum Live-Betrieb. So lassen sich Investitionsrisiken minimieren und alle Beteiligten mitnehmen – vom Staplerfahrer bis zur IT.
In der Baustofflogistik entscheidet künftig nicht mehr die Hardware über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, Prozesse intelligent zu steuern. Wer weiterhin auf analoge Systeme setzt, riskiert steigende Kosten und sinkende Wettbewerbsfähigkeit.
Wie das konkret aussieht und welche Effizienzgewinne realistisch sind, erfahren Sie hier!