01.04.2026
Containertraverse Success-Story – Präzision und Sicherheit bei 30 Tonnen
Ein Container, bis zu 30 Tonnen schwer, musste trotz unebener Untergründe strikt waagerecht bewegt werden.
Die Herausforderung:
Ein Container mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen sollte sowohl in einer Produktionshalle als
auch im Außenbereich bewegt werden. Der Container enthielt empfindliche elektronische Bauteile,
die während des Transports unbedingt in waagerechter Position bleiben mussten – Schräglagen
waren keine Option. Zusätzlich mussten unterschiedliche Bodenverhältnisse berücksichtigt werden:
glatte Hallenböden innen, unebene Flächen außen.
Die Lösung von JUNG Hebe- und Transporttechnik:
Um diese komplexe Aufgabe zu meistern, entwickelte JUNG einen praxisnahen Testaufbau. Im Innenbereich
kam das elektrische Fahrwerk JLAe 15/30 in Kombination mit dem Fahrwerk JFB 15
(auch Nachläufer genannt) und den Containertraversen zum Einsatz. Für den Außenbereich wurde
das JLAe durch ein Paar JKB 10 G ersetzt, ebenfalls mit Containertraversen ausgestattet.
Das Anheben des Containers erfolgte über einen Synchron-Druckblock mit vier JH 15 Maschinenhebern,
die direkt in die Containerecken (Corner Castings) eingesetzt wurden. Diese
Lösung garantierte ein absolut senkrechtes Anheben – selbst bei einem nicht mittigen Schwerpunkt.
Der Testablauf im Detail:
1. Mit dem Synchrondruckwerk (Bild: 1) konnten alle vier Maschinenheber gleichzeitig gesteuert werden. Das integrierte Manometer sorgte für präzise Druckkontrolle. Die JUNG Maschinenheber mit Containerlasche (Bild: 2) lassen sich in die Container-Ecken einsetzen. Das gewährleistet ein absolut senkrechtes Anheben, auch wenn der Schwerpunkt des Containers nicht mittig ist.
2. Sichere Befestigung: Die Containertraverse wurde auf dem Drehteller des JLAe verschraubt. Der passende Drehteller, mit den passenden Bohrungen, ist im Lieferumfang der Traverse enthalten.
3. Formschlüssige Verbindung: Die Traversen wurden an den Container-Ecken mittels Twistlocks (Bild: 3 und 4) fixiert, damit nichts verrutschen kann. An der Hinterseite des Containers ermöglichten die Containertraversen eine feste Verschraubung mit den Fahrwerkskassetten JFB 15 G und gewährleisteten einen sicheren Formschluss. Nur so ist sichergestellt, dass bei der 4-Punkt-Auflage und auf unebenen Untergründen einzelne Fahrwerke nicht entlastet werden und frei laufen.
4. Flexibilität im Außenbereich: Für den Außenbereich wurden als Lenkwerk zwei JKB 10 verwendet (Bild: 5). Die Rollen sind 360° drehbar. Die Traverse für das Lenkwerk kann mit Deichsel und Zugöse geliefert werden, um sie mit einem passenden Zuggerät zu verfahren.
Das Ergebnis:
Der Test verlief erfolgreich. Das Synchrondruckwerk überzeugte durch einfache Bedienung und höchste Präzision. Ein Bediener kann alle vier Heber gleichzeitig ansteuern. Mit dem Manometer lässt sich der Druck ablesen und garantiert, dass der Druck synchron erfolgt.
Zur Abstützung des Containers wurden Crib-Blöcke (Bild: 6) verwendet. Auf ihnen kann der Container auch längerfristig abgestellt werden. Beim Überfahren von Bodenwellen und Bordsteinkanten sorgten Schwerlastkeile (Bild: 7) für zusätzliche Sicherheit. Dank der Containertraversen von JUNG ist ein permanenter Formschluß gewährleistet – in Innen- wie im Außenbereich – auch wenn ein Laufwerk einmal abhebt (Bild: 8).
Diese Lösung zeigt: JUNG Hebe- und Transporttechnik steht für Innovation, Sicherheit und absolute Zuverlässigkeit, dank Formschluss beim Transport schwerer Lasten.