gesponsertBessere Planung, schnelle Reaktionen und stabile Netzwerke KI und smarte Software für resiliente Lieferketten

3 min Lesedauer

Gesponsert von

KI und smarte Supply-Chain-Tools helfen Unternehmen, Lieferketten transparenter, widerstandsfähiger und effizienter zu gestalten. Sie ermöglichen schnellere Entscheidungen, minimieren Risiken und sichern kritische Prozesse in komplexen Netzwerken.

(Bild:  Shutterstock)
(Bild: Shutterstock)

Globale Lieferketten stehen weiterhin unter Druck. Industrien wie Bau, Chemie, Halbleiter und Lebensmittel kämpfen mit ständigen Schwankungen. Es zeigen sich zwar erste positive Zeichen, doch Engpässe, eine schwache Nachfrage und die nur langsame Erholung zeigen: Die Herausforderungen bleiben. Vor Ort führen sie zu erheblichen Schwierigkeiten. Untersuchungen zeigen, dass 84 Prozent der Verantwortlichen bereits mit Unterbrechungen in der Lieferketten umgehen mussten, ausgelöst durch Routenänderungen, extreme Wetterereignisse oder geopolitische Spannungen. Solche Störungen erschweren die Planung und wirken sich unmittelbar auf Produktionskapazitäten, Transportkosten und die operative Effizienz aus.

Gleichzeitig haben sich Lieferketten weltweit als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen. Unternehmen passen sich mittlerweile an beispiellose Störungen an, um den globalen Warenfluss aufrechtzuerhalten. Fraglich ist allerdings, wie Organisationen operative Stabilität sichern und zugleich flexibel auf neue Risiken und Marktveränderungen reagieren können.

KI-gestützte digitale Transformation

Langfristiger Erfolg erfordert ein konsequentes Engagement für digitale Transformation, insbesondere die Integration intelligenter Supply-Chain-Plattformen und KI-gestützter Tools. Sie erhöhen die Transparenz und ermöglichen schnellere, fundiertere Entscheidungen.

Intelligente Supply-Chain-Plattformen sind cloudbasierte Systeme, die Daten, Prozesse und Akteure entlang der gesamten Lieferkette verbinden. Sie ersetzen fragmentierte Altsysteme und Tabellenkalkulationen durch eine einheitliche Betriebsumgebung und integrieren Daten aus internen Bereichen wie Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik sowie von externen Partnern wie Kunden, Lieferanten, Spediteuren und Händlern. So entsteht eine zentrale Informationsbasis für das gesamte Lieferkettennetzwerk.

Künstliche Intelligenz kann eine zentrale Rolle dabei spielen, Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen Unternehmen ihre Planung und Entscheidungsprozesse grundlegend optimieren können. Durch die Analyse großer Datenmengen erkennen Machine-Learning-Modelle Muster, Anomalien und sich abzeichnende Risiken deutlich schneller als manuelle Auswertungen. So lassen sich Nachfrageschwankungen und Bestandsentwicklungen frühzeitig prognostizieren und gezielt in die strategische Vorausplanung einbeziehen.

KI kann gezielt Handlungsempfehlungen geben, etwa Lieferungen umleiten oder Produktionspläne anpassen, um Störungen zu begrenzen und Abläufe reibungsloser zu gestalten. Automatisierung verringert die Abhängigkeit von manuellen Entscheidungen und beschleunigt Reaktionszeiten. Zusammen ermöglichen diese Funktionen eine schnellere Anpassung an veränderte Bedingungen – die unvermeidlich auftreten.

Herausforderungen der Integration

Trotz ihres Potenzials stößt die Integration von KI in hochkomplexen Lieferketten auf Herausforderungen. Viele Netzwerke sind stark fragmentiert, und Daten bleiben in isolierten Systemen ‚gefangen‘. Dies verringert die Qualität und Vollständigkeit der Informationen für KI-Modelle und erschwert den durchgängigen Einsatz in allen Funktionen. Laut einer Studie von Blue Yonder sehen 82 Prozent der Führungskräfte veraltete Technologie als limitierend, 51 Prozent priorisieren die Einführung neuer Technologien strategisch.

Eine punktuelle KI-Nutzung, etwa für Lageroptimierung oder Prognosen, ohne Vernetzung der Entscheidungsprozesse, verstärkt Daten- und Prozesssilos, erschwert den bereichsübergreifenden Austausch und reduziert die Reaktionsfähigkeit auf veränderte Bedingungen.

In der Praxis sieht das so aus: Stellen Sie sich einen Hersteller vor, der Komponenten von mehreren Lieferanten in verschiedenen Regionen bezieht. Tritt eine Störung auf - etwa ein schweres Unwetter, das einen Hafen lahmlegt, oder Verzögerungen in der Produktion eines Lieferanten – müssten Teams mit herkömmlichen Prozessen mühsam Daten aus Beschaffung, Logistik und Produktion zusammenführen, um das Ausmaß zu erkennen – ein Vorgang, der Stunden oder Tage dauert.

Mit einer geeigneten Datenplattform und KI-Tools wird frühzeitig eine Warnung ausgegeben, da Daten aus Beschaffung, Produktion, Logistik und Lager zusammengeführt werden. KI-Modelle analysieren schnell die Auswirkungen der Störung auf Aufträge, Verzögerungen und Produktionskapazitäten. Die Plattform bewertet Szenarien wie alternative Lieferanten, Umleitungen, Anpassungen der Produktionspläne oder Bestandsverlagerungen und empfiehlt die effizienteste Option nach Lieferzeiten, Kosten und Service.

Planer prüfen und genehmigen Empfehlungen auf Basis transparenter Informationen, die automatisch über Beschaffung, Transportpartner und Lagerprozesse umgesetzt werden. Die KI überwacht kontinuierlich die Leistung und passt Empfehlungen an, sodass Kundenanforderungen erfüllt und Kosten minimiert werden.

KI hat sich in vielerlei Hinsicht als wirkungsvoll für Leistungssteigerung und Resilienz von Lieferketten bewiesen. Studien zeigen, dass 80 Prozent der führenden Unternehmen berichten, dass KI ihre Arbeitsweise verändert. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, ist der Übergang von punktuellen Experimenten zu einer flächendeckenden Implementierung notwendig: Daten müssen vereinheitlicht, Prozesse vernetzt und Teams befähigt werden, KI-generierte Erkenntnisse sicher und gezielt umzusetzen.

Autor: Simon Bowes, CVP Manufacturing Industry Strategy EMEA bei Blue Yonder

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung