GPS-Anti-Jam-Technologie
Lückenlose Frachtüberwachung trotz GPS-Störungen

Von Anja Noack * 4 min Lesedauer

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In der Logistikbranche wird die Fracht heute meistens per GPS überwacht. Doch das Signal der Navigationssatelliten lässt sich schon mit einfacher Technik außer Kraft setzen. Die GPS-Anti-Jam-Technologie, kurz GAJT, macht Störsender unwirksam und sorgt damit für ein hohes Schutzniveau für Mitarbeitende und Ladung.

GPS-Anti-Jam-Technologie, kurz GAJT, für sicheren GPS-Empfang. Sowohl die Baureihe GAJT 710 als auch die GAJT 410 bieten eine zuverlässige Verteidigungsschicht gegen RF-Interferenzen und Störangriffe.(Bild:  Novatel)
GPS-Anti-Jam-Technologie, kurz GAJT, für sicheren GPS-Empfang. Sowohl die Baureihe GAJT 710 als auch die GAJT 410 bieten eine zuverlässige Verteidigungsschicht gegen RF-Interferenzen und Störangriffe.
(Bild: Novatel)

Diebstahl in der Logistik stellt weltweit ein großes Problem dar. Innerhalb der ersten drei Quartale des Jahres 2023 verzeichnete die Transported Asset Protection Association (TAPA) rund 50.000 Angriffe auf die Lieferketten in der EMEA-Region, allein in Deutschland geht man von einem jährlichen Schaden von rund 2,1 Milliarden Euro aus.

Die TAPA empfiehlt deshalb eine Überwachung der Fracht per GPS. Über entsprechende Lösungen können Spediteure jederzeit sehen, wo sich die Ladung befindet und ob es zu ungeplanten Stopps oder Routenänderungen eines Lkw kommt. Doch die Technologie ist anfällig für Beeinträchtigungen. „Heutzutage sind keine weitreichenden technischen Kenntnisse mehr erforderlich, um die GPS-Navigation durcheinander zu bringen“, sagt Michael Singer, Geschäftsführer der PPM GmbH, einem spezialisierten Systemhaus für Positionierungslösungen. „Schon ein relativ kleiner Störsender reicht aus, um das GPS-Tracking außer Kraft zu setzen.“