Weltrekord Längste Lkw-Rückwärtsfahrt

Quelle: Pressemitteilung Daimler Truck AG 3 min Lesedauer

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Marco Hellgrewe hat einen neuen Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren aufgestellt. Damit konnte er mit dem E-Lkw von Mercedes-Benz Trucks seinen zuvor aufgestellten Rekord aus 2008 – damals noch mit einem Diesel-Lkw – übertreffen.

(Bild:  © Daimler Truck AG)
(Bild: © Daimler Truck AG)

Mercedes-Benz Trucks hat einen neuen Guinness World Records-Weltrekord mit seinem batterie-elektrischen Fernverkehrs-Lkw „E-Actros 600“ samt Auflieger aufgestellt. Mit 124,7 rückwärts gefahrenen Kilometern hat der Hersteller den bisherigen Weltrekord im ununterbrochenen Lkw-Rückwärtsfahren aus dem Jahr 2020, der bei rund 89 Kilometer lag und in den USA mit einem Diesel-Lkw aufgestellt wurde, um rund 36 Kilometer überboten. Die Rekord-Rückwärtsfahrt dauerte bei durchschnittlich rund 20 Kilometer pro Stunde etwa sechs Stunden und 22 Minuten und fand auf der Rennstrecke Motorsport Arena Oschersleben in Sachsen-Anhalt statt. Der Rundkurs ist mit seinen für Pkw ausgelegten 14 engen Kurven höchst anspruchsvoll – bot für die Rekordfahrt aber dennoch weniger unkalkulierbare Risiken für einen Stopp und damit für einen Abbruch als öffentliche Straßen.

Unabhängig vom Weltrekord fuhr Mercedes-Benz Trucks noch etwa 30 Kilometer auf öffentlichen Straßen mit dem E-Actros 600 rückwärts. Der Zieleinlauf fand im Global Parts Center von Daimler Truck in Halberstadt statt. Der neue Standort wurde am 10. Juli offiziell eröffnet und wird stufenweise die weltweite Ersatzteilversorgung von Mercedes-Benz Trucks übernehmen. Mit den Rückwärtsfahrten macht Mercedes-Benz Trucks auf relevante Themen für die Transportbranche und die Gesellschaft aufmerksam:

  • Elektrifizierung,
  • Verkehrssicherheit und
  • Lkw-Fahrer-Image.

„Es freut uns ganz besonders, dass Marco Hellgrewe den neuen Rekord rein batterie-elektrisch aufgestellt hat. Seine außergewöhnliche Fahrt im Dienste der Transformation hin zu alternativen Antrieben erzielt mit Sicherheit eine gewisse Signalwirkung für die Branche und die Gesellschaft“, meint Rainer Müller-Finkeldei, Leiter Mercedes-Benz Trucks Product Engineering, zu der Aktion.

Marco Hellgrewe aus der Nähe von Berlin ist Offizier bei der Bundeswehr und Lkw-Enthusiast. Er gab den Anstoß für den vollelektrischen Rekordversuch und hat den Rekord auch selbst mit dem E-Actros 600 eingefahren. Hellgrewe stellte seinen ersten Rückwärts-Rekord im Jahr 2008 auf. Damals legte er eine Strecke von 64 Kilometern mit einem Diesel-Lkw zurück.

Guinness-World-Records-Titel für die längste rückwärtsgefahrene Strecke mit einem Sattelzug (Einzelperson) geholt. Marco Hellgrewe (Mitte) und Werner Kempfle, Entwicklungsingenieur und Co-Projektleiter des E-Actros 600, nehmen die Auszeichnung von Seyda Subasi-Gemici, Jurorin, Guinness World Records Limited, entgegen.(Bild:  © Daimler Truck AG)
Guinness-World-Records-Titel für die längste rückwärtsgefahrene Strecke mit einem Sattelzug (Einzelperson) geholt. Marco Hellgrewe (Mitte) und Werner Kempfle, Entwicklungsingenieur und Co-Projektleiter des E-Actros 600, nehmen die Auszeichnung von Seyda Subasi-Gemici, Jurorin, Guinness World Records Limited, entgegen.
(Bild: © Daimler Truck AG)

„Ich bin unglaublich stolz, dass ich gemeinsam mit Mercedes-Benz Trucks den Rekord wieder nach Deutschland geholt habe – und das weltweit erstmals vollelektrisch. Damit haben wir ein starkes Zeichen für die Zukunft alternativer Antriebe gesetzt. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch für die Themen Verkehrssicherheit und Fahrer-Image, die mir als Prüfer von meist jungen Lkw-Fahrschülern besonders am Herzen liegen, eine breite Aufmerksamkeit hergestellt haben“, erzählt Hellgrewe.

Müller-Finkeldei weiter: „Rückwärtszufahren ist ein zentraler Bestandteil des Arbeitsalltags von Lkw-Fahrerinnen und Fahrern und Marco Hellgrewe hat aller Welt mehr als deutlich gezeigt, dass viel Konzentration und Können hierfür nötig sind. Fahrerinnen und Fahrer leisten jeden Tag Großartiges für die Gesellschaft und dies muss auch entsprechend anerkannt werden – gerade angesichts des zunehmenden Fahrermangels.

Wir danken unserem Partner Pro Fahrer-Image e.V. für die Unterstützung unserer Aktion und den Einsatz für mehr Wertschätzung des Fahrerberufs. Innovative Technologien wie unser Spiegelkamerasystem Mirrorcam haben einen Anteil am Gewinn des Rekords. Mit ihnen wollen wir erreichen, dass die Fahrerinnen und Fahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer sicherer unterwegs sind. Ergänzend dazu muss auch die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer erfolgen. Wir danken unserem Kooperationspartner Blicki e.V. für seinen Beitrag zur Aktion und die unermüdliche Aufklärung von Kindern über die Gefahren im Straßenverkehr. Gerne bieten wir beiden Organisationen, die aus unserer Sicht wichtige Zukunftsthemen vorantreiben, im Rahmen der Rückwärtsfahrten eine Plattform und lassen ihnen auch finanzielle Unterstützung zukommen.“

Längste Lkw-Rückwärtsfahrt der Welt
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Gratulationen der Kooperationspartner Profi – Pro Fahrer-Image e.V. und Blicki e.V.

Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorsitzender des Vorstands Profi – Pro Fahrer-Image e.V., betont die Wichtigkeit dieser Aktion: „Wir gratulieren Marco Hellgrewe und Mercedes-Benz Trucks von Herzen zum neuen Rekord. Wir haben dieses Vorhaben sehr gerne unterstützt, weil es das Bewusstsein für die wichtige Rolle von Berufskraftfahrern in unserer Gesellschaft stärkt“. Engelhardt hebt zudem hervor, dass der Rekord eine Plattform biete, um die Wertschätzung für diesen Beruf zu erhöhen. Zugleich zeige die Aktion, wie innovative Technologien die Zukunft des Transports positiv beeinflussen können.

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„Dieses Projekt ist eine großartige Gelegenheit, um Kinder und Familien für Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. Wir freuen uns, Teil davon zu sein und unsere Botschaft auf diesem Wege verbreiten zu können“, erklärt Dirk Hendler, Geschäftsführer von Blicki e.V. und gratuliert damit dem neuen Rekordhalter.

Blicki e.V. war Teil der Aktion. Der Verein bietet bundesweite Workshops an, mit denen bereits über 80.000 Grundschulkinder im sicheren Umgang mit großen Fahrzeugen geschult wurden. Das Projekt wird gefördert vom Bundesverkehrsministerium.

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