Transport Logistic Open Logistics Foundation stellt digitalen Frachtbrief vor

Quelle: Pressemitteilung Open Logistics Foundation 1 min Lesedauer

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Die Open Logistics Foundation hat auf der Messe „Transport Logistic“ in München eine neue Software für den digitalen Frachtbrief (eCMR) vorgestellt. Diese soll weltweit einheitliche Standards setzen.

Die Open Logistics Foundation hat den auf Open Source basierenden digitalen Frachtbrief (eCMR) vorgestellt.(Bild:  Ralf Gosch - stock.adobe.com)
Die Open Logistics Foundation hat den auf Open Source basierenden digitalen Frachtbrief (eCMR) vorgestellt.
(Bild: Ralf Gosch - stock.adobe.com)

Internationale Versuche zur Digitalisierung des CMR-Frachtbriefs scheiterten bislang häufig an der fehlenden Kompatibilität verschiedener Lösungen. Bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Messe präsentierte die Open Logistics Foundation eine Lösung, die als gemeinsamer Standard für den digitalen Frachtbrief (eCMR) dienen soll. Diese Software ist rechtskonform, interoperabel und steht Unternehmen als Open Source zur Verfügung, wodurch sie Unternehmen aller Größen und Branchen nutzen können. Vertreter von Rhenus, Dachser, Blue Yonder und Markant, allesamt Mitglieder der Foundation, stellten die Lösung am Montag in München vor.

Andreas Nettsträter ist CEO der Open Logistics Foundation.(Bild:  Open Logistics Foundation)
Andreas Nettsträter ist CEO der Open Logistics Foundation.
(Bild: Open Logistics Foundation)

Kooperation statt Insellösungen

Die eCMR-Software ist ein Gemeinschaftsprojekt vieler Unternehmen. Insgesamt 28 Mitglieder der Open Logistics Foundation entwickelten die Software in der Arbeitsgruppe „Elektronische Transportdokumente“ und des zugehörigen Projekts „eCMR“. Die Open Logistics Foundation unterstützte das Projekt fachlich und rechtlich, während die Initiative ihren Ursprung im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat.

Ein standardisiertes eCMR-Datenmodell ermöglicht den Dokumentenaustausch über verschiedene Plattformen. Eine zentrale Autorität oder ein Vermittler sind nicht erforderlich, jedes Unternehmen kann Teil des Netzwerks werden. Zudem sorgt eine elektronische Siegeltechnik für die Signatur und Validierung der Dokumente auf Unternehmensebene.

Stefan Hohn ist seit 2021 Chief Development Officer (CDO) bei Dachser.(Bild:  Open Logistics Foundation)
Stefan Hohn ist seit 2021 Chief Development Officer (CDO) bei Dachser.
(Bild: Open Logistics Foundation)

Effizienzgewinne

Andreas Nettsträter, Geschäftsführer der Open Logistics Foundation, hebt hervor: „Die eCMR-Software bietet die notwendige Grundlage für eine digitale und effiziente Organisation des internationalen Güterverkehrs.“

Die eCMR-Software hat bereits in Pilotanwendungen signifikante Vorteile aufgezeigt. So konnten bei Tests mit Rhenus und Dachser Kosteneinsparungen von bis zu einem Euro pro Dokument erzielt werden, was Effizienzsteigerungen und Qualitätsgewinnen in der gesamten Transportkette zugutekommt. Der Einsatz der Software führte zu Zeitgewinnen von bis zu 60 Prozent, wie es in Tests mit dem IT-Partner Markant in ausgewählten Referenzfällen demonstriert wurde. Das Projekt verdeutliche laut Stefan Hohm von Dachser die Vorteile gemeinsamer Entwicklung im Rahmen eines offenen Standards.

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