Warmer Regen 25-Millionen-Euro-Finanzierung für KI-Robotik-Start-up Sereact

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Für die Roboter-technische Anwendung seines fortschrittlichen Vision Language Action Model (VLAM) hat das Unternehmen Sereact jetzt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen Euro erhalten. Das hardware-agnostische Grundmodell der Stuttgarter ermöglicht den schnellen Einsatz KI-fähiger Roboter, die Lagerhaltung und Fertigung automatisieren.

Die Embodied AI von Sereact verleiht Robotern die Fähigkeit, eigenständig komplexe Aufgaben zu bewältigen.(Bild:  Sereact)
Die Embodied AI von Sereact verleiht Robotern die Fähigkeit, eigenständig komplexe Aufgaben zu bewältigen.
(Bild: Sereact)

Die Ambitionen sind groß bei den Schwaben: In einigen Jahren will man „die führende Plattform für Robotikanwendungen“ sein, die das tägliche Leben von Menschen und Unternehmen nachhaltig verändert. So jedenfalls der Anspruch von Sereact-Mitbegründer und CEO Ralf Gulde. Jetzt hat man einen großen Schritt in diese Richtung gemacht und 25 Millionen Euro für sein Ansinnen mobilisiert. Angeführt wurde die Runde von Creandum. Zu den weiteren Investoren zählen Point Nine, Air Street Capital sowie prominente Business Angels wie der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Mehdi Ghissassi (Ex-Google Deep Mind), Ott Kaukver (Skype), Lars Nordwall (Ex-neo4j), Torsten Reil und Niklas Köhler (beide Helsing).

Mit unserer Technologie agieren Roboter situativ, statt starr programmierten Abläufen zu folgen. Sie passen sich dynamischen Aufgaben in Echtzeit an, was ein noch nie dagewesenes Maß an Autonomie ermöglicht.

Ralf Gulde, CEO und Mitbegründer von Sereact

Wie es heißt, will Sereact die neuen Mittel für den Ausbau seiner Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen einsetzen. Zusätzliche Robotik-Hardwareplattformen wie mobile Roboter und Humanoide sollen damit unterstützt, aber auch Lösungen für komplexere Aufgaben außerhalb von Logistik und Fertigung entwickelt werden.

Marc Tuscher (l.) und Ralf Gulde wollen mit ihrer KI-Technologie neue Maßstäbe nicht nur in der Logistik setzen.(Bild:  Sereact)
Marc Tuscher (l.) und Ralf Gulde wollen mit ihrer KI-Technologie neue Maßstäbe nicht nur in der Logistik setzen.
(Bild: Sereact)

Gulde gibt sich zuversichtlich: „Die Tatsache, dass wir innerhalb weniger Wochen eine Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro abschließen konnten, zeigt, wie überzeugend unsere Technologie ist. Mit dieser starken Unterstützung werden wir die Robotik weiter demokratisieren und neue Standards für autonome Systeme in den globalen Märkten setzen.“

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