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Hebezeuge

30-t-Seilzüge für indisches Stahlwerk

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Kompakt bauende Züge verfügen über große Hubhöhe

Überwacht wurden die Tests von einem Inspekteur des Hamburger Bureau Veritas. Sein erfolgreicher Prüfbericht und die Freigabe sind die Voraussetzung dafür, dass Stahl Cranesystems die Hebezeuge nach Kalkutta verschiffen darf.

„Das Besondere an diesen Zügen ist ihre kompakte Bauform und die große Hubhöhe, das konnte außer uns niemand anbieten“, so Klossek über die Konstruktion. „Die Seilzüge arbeiten in einem schmalen Gang zwischen zwei Schütttrichtern. Darum mussten wir sie auf eine Breite von 1,27 m verkürzen. Das haben wir durch Spezialfahrantriebe erreicht.“

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Das Ergebnis: sieben identische Seilzüge – aufgrund des Kohlestaubs in der Anlage in explosionsgeschützter Ausführung. Stationärer Zug und Fahrwerk sind zu einer Einheit verschmolzen. Ihr 8-rolliges Sonderfahrwerk ist mit Winkelfahrantrieben ausgerüstet. Die Bedienung erfolgt über eine stationäre Steuerung.

Einsatz zur Wartung einer Kohlevergasungsanlage

Laut Zeitplan sollen die Künzelsauer Hebezeuge in etwa einem Jahr ihren Dienst in der neu gebauten Kohlevergasungsanlage antreten. Dort werden sie zu Wartungsarbeiten an Kohlemahlwerken benötigt, die sie aus ihrem Mahlgang herausheben und am Fuße der Anlage, 27 m tiefer, absetzen.

Die Spezialaufhängung und die Traverse werden bei Stahl Cranesystems eingelagert. „Ab heute können wir Hebezeuge bis 40 t Last unter Realbedingungen testen“, sagt Gerhard Deitigsmann stolz: „Das können nur ganz wenige Hersteller in Deutschland.“

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