Fünf regionale Zentralen, elf Produktionsstandorte mit 19 Fabriken und über 500 Standorte in 84 Ländern, in und an denen weltweit über 16.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten – das sind die „hard facts“ des US-amerikanischen Gabelstapleranbieters Crown Equipment Corporation. 2020 beging Crown sein 75-jähriges Firmenjubiläum, aufgrund der geltenden Coronabeschränkungen leider ein denkbar ungünstiges Jahr für solch große Firmenfeiern.
Crown spielt auch im 75. Jubiläumsjahr in der Liga der „Big Five“ der weltgrößten Gabelstaplerhersteller.
(Bild: Crown)
Nach Umsatz gerechnet liegen die „Amis“ mit 3,72 Mrd. US-Dollar (2019/20) auf Platz 5 der Rangliste der weltgrößten Flurförderzeuganbieter. Bei über 100 Design-Awards, die Crown inzwischen eingesammelt hat, ist aufgrund der für die Preisverleihungen zugrunde liegenden „soft facts“ nicht belegbar, welchen Rang das für Crown bedeutet – sicherlich aber eine Platzierung unter den ersten drei.
Aber vom Jetzt und Heute zurück zu den Anfängen, ins New Bremen (Ohio) der 50er-Jahre, wo die heutige Crown-Unternehmenszentrale historische Gebäude mit modernen Bauten verbindet. Die weltweite Nummer 5 hat sich von einem „US-Garagenbetrieb“ in der ländlich geprägten Kleinstadt amerikanischen zu einem weltweit agierenden Hersteller entwickelt. Sicher haben sich die zwei Brüder Carl H. und Allan A. Dicke die Entwicklung ihrer damals gegründeten Firma nicht so vorgestellt. Bis heute ist das Unternehmen mit James F. Dicke III an der Spitze familiengeführt – mittlerweile in der vierten Generation.
Innovation war immer Triebfeder
James F. Dicke III fühlt sich angesichts des Firmenjubiläums auch geehrt, Teil des Unternehmens zu sein und ist stolz auf die Reputation, die man sich durch die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden bei der Steigerung von Effizienz, Produktivität und Sicherheit ihrer Betriebe erarbeitet habe. „Ohne die Unterstützung unserer Standortgemeinden und unserer einzigartigen Mitarbeiter wären wir nicht an diesem Punkt angelangt. Unsere Belegschaft besteht aus ambitionierten Menschen, die sich jeden Tag für den Erfolg unserer Kunden einsetzen“, so der Firmeninhaber.
Doch kurz noch einmal zurück ins Jahr 1945: Ursprünglich wurden im Gebäude eines ehemaligen Eisenwarengeschäfts Temperaturregler für Kohlebrennöfen hergestellt. Ab 1949 reagierte die junge Firma auf das zunehmende Interesse der Öffentlichkeit am Fernsehen und verlagerte den Produktionsschwerpunkt auf Antennenrotatoren zur Verbesserung des Empfangs. Der Erfolg gab Crown recht, man entwickelte sich zum führenden Hersteller dieser Geräte. In den Folgejahren diversifizierte man weiter und begann schließlich, man schrieb das Jahr 1957, endlich mit der Herstellung von Gabelstaplern. Das Unternehmen etablierte sich rasch am Markt als der Flurförderzeughersteller mit der schnellsten Wachstumsrate in seinem Segment. Bis heute stehen die Stapler von Crown weltweit für Arbeitssicherheit, Ergonomie, Zuverlässigkeit und Produktivität. Von den Anfängen bis heute war Innovation immer die Triebfeder für den Erfolg des Unternehmens.
Historische Aufnahme: Jim Dicke sr. (l.) und zwei führende Manager mit den ersten Crown-Staplermodellen.
(Bild: Crown)
Heute entwickelt und fertigt Crown in seinen 19 Produktionswerken weltweit ein breites Spektrum an Elektrogabelstaplern, Staplern mit Verbrennungsmotor, hochwertigen Komponenten sowie innovativen Lagertechnologien. In allen wichtigen Märkten der Welt kümmern sich firmeneigene und unabhängige Händler um den Vertrieb der Crown-Produkte und deren Wartung. Dabei wird sowohl das Service- als auch das Verkaufspersonal kontinuierlich und intensiv geschult. Strategisch geht man den Weltmarkt von fünf Seiten an: Neben dem Headquarter im nordamerikanischen New Bremen (Ohio) agiert man von vier weiteren „Unternehmenszentralen“ aus: München für den EMEA-Raum, Suzhou (China), Sydney (Australien) für Asia Pacific sowie Singapur. Die europäischen Standorte von Crown sind die Europazentrale in Feldkirchen (bei München), die Produktionswerke 1 und 2 in Roding (Oberpfalz) sowie das European Parts Center in Pliening (bei München).
Antizipieren von Trends
Zu Beginn des neuen Jahrzehnts, im 75. Jahr seines Bestehens, arbeitet Crown natürlich nach wie vor eng mit seinen Kunden zusammen, um eine Reihe von Trends, die Veränderungen im Lager und in der Lieferkette bewirken werden, zu antizipieren und in die künftigen Produktentwicklungen einzubeziehen. Mit Blick auf den konkreten Nutzen und eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung verfolgen Kunden beispielsweise zunehmend einen strategischen Ansatz für mehr Konnektivität. Auf der Grundlage klarer Unternehmensziele versetzt sie dies in die Lage, auf messbare Ergebnisse hinzuarbeiten.
Stand: 08.12.2025
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Teil dieser Antizipation ist natürlich auch die Erkenntnis, dass die Kunden bestimmen, welche Art von Daten sie erfassen möchten, und entsprechende Prioritäten setzen. Dazu implementieren sie Prozesse, um relevante, zeitnahe Informationen zur richtigen Zeit an die richtigen Abteilungen und Personen weiterzugeben. Übersichtlich dargestellte, entscheidungsrelevante Daten ermöglichen sinnvolle betriebliche Veränderungen und tragen dazu bei, Verhaltensmuster zu durchbrechen. Bei Crown ist man sicher, dass die Priorisierung von Aufgaben und Geräten, die sich am besten für die Automatisierung eignen, offensichtlich ist. Für die Kunden zeichne sich ein klarer Weg zu einer konkreten Kapitalrendite ab. Darauf bauten sie auf und trieben ihre Automatisierungsmaßnahmen voran.