Eine „Würth-igung“

90 Jahre Reinhold Würth

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Reinhold Würth war nie ganz weg vom Geschehen

Aus dem Tagesgeschäft ist Würth aber vor über 30 Jahren bereits ausgestiegen. Damals gehörte das Unternehmen schon mehreren Stiftungen. Zu oft hatte Würth nämlich miterlebt, wie andere Familienunternehmen in Sachen Erbschaft litten oder daran sogar zerfielen. Aber auch nach seinem Ausscheiden wachte der Patriarch über die Entwicklung seines Konzerns. Die Geschäftszahlen hatte er stets parat, wie man betont. Er freue sich besonders darüber, dass 2023 die 20-Milliarden-Grenze beim Umsatz geknackt wurde. Als Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats war er an den wichtigen strategischen Weichenstellungen auch immer beteiligt. Erst kürzlich, nach über 75 Arbeitsjahren, zog der Familienunternehmer auch hier aber einen Schlussstrich. Denn seit Jahresbeginn hat die Enkelgeneration das Sagen.

Das Wort des „Alten“ dürfte aber weiterhin Gewicht haben. Groß einmischen will er sich aber nach eigenen Angaben nicht. „Ich quatsche aus dem Hintergrund vielleicht schon noch ein bisschen rein. Aber ich werde mich zurückhalten“, wie er kommentiert. Seinen Geburtstag feiert er einer Sprecherin zufolge im Familienkreis. Ende April soll es außerdem einen Festakt in Künzelsau geben. Gut möglich, dass Reinhold Würth seine Gedanken im Anschluss in seinem Tagebuch notiert. So wie er es in seinem Leben schon oft getan hat. Aktuell hat aber auch sein Konzern mit der Konjunkturkrise zu kämpfen. Für 2024 rechnete Würth deshalb mit weniger Erlös und so mit einem gewissen Gewinneinbruch. Aber Sorgen um die Zukunft macht er sich nicht, wie es abschließend heißt.

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