Nix „Locker vom Hocker“ Februar brachte mehr Industrieaufträge – aber es bleibt schwierig ...

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Lage für die Industrie in Deutschland ist alles andere als ideal. Immerhin: Im Februar legte der Auftragseingang im Monatsvergleich leicht zu, wie das Statistische Bundesamt meldet.

Sind im Januar 2026 die Aufträge für die deutsche Industrie noch deutlich zurückgegangen, so hat der Februar wenigstens für eine winzige Erholung gesorgt, wie die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Analysten haben aber mehr erwartet ...(Bild:  A-Motive)
Sind im Januar 2026 die Aufträge für die deutsche Industrie noch deutlich zurückgegangen, so hat der Februar wenigstens für eine winzige Erholung gesorgt, wie die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Analysten haben aber mehr erwartet ...
(Bild: A-Motive)

Analysten hatten im Schnitt mit einem kräftigeren Anstieg um etwa drei Prozent gerechnet, was die Auftragslage in der deutschen Industrie betrifft. Doch laut Statistischem Bundesamt sind es nur 0,9 Prozent. Und im Januar waren die Bestellungen für die Industriebetriebe im Monatsvergleich um 11,1 Prozent gesunken. Also gibt es keinen Grund zum Jubeln. Die leicht positive Entwicklung des Auftragseingangs im verarbeitenden Gewerbe im Februar sei vor allem auf den deutlichen Aufwind, den die Automobilindustrie derzeit spürt, zurückzuführen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang insgesamt um 3,5 Prozent höher als im Vormonat, wie die Experten noch anmerken.

Die Waffenruhe im Iran beseitigt nicht alle Probleme

Vor der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wurde den Zahlen, wie es weiter heißt, wenig Bedeutung beigemessen. Nach dem kürzlich vereinbarten Waffenstillstand sind sie nun aber ein wichtiger Indikator dafür, wie es um die deutsche Wirtschaft vor dem Angriff der USA und Israels und dem darauf folgenden sprunghaften Anstieg der Energiepreise um die deutsche Wirtschaft stand. Dabei bleibe zu bedenken, dass die erhoffte Belebung in der deutschen Industrie auch im Februar noch auf sich warten ließ. Und trotz der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibe die Lage angespannt. Die hohen Energiepreise hätten außerdem bereits realwirtschaftlichen Schaden verursacht. Zum Einen belastet die noch immer fragile geopolitische Situation die Stimmung. Zum Anderen drücken die gestiegenen Energiepreise auf die Erträge vieler Unternehmen.

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