Automatisierung
Automatisierte Intralogistik für eine zukunftsfähige Produktion

Von Miriam Lambert * 5 min Lesedauer

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Hohe Regulierungsanforderungen, Personalengpässe durch den demographischen Wandel, steigende Energiekosten, variablere Stückzahlen im Vergleich zur asiatischen Konkurrenz: europäische Produzenten stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Ein strategischer Hebel, um die Produktion in Hochlohnländern dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen, bleibt die Automatisierung. Insbesondere die Automatisierung der Intralogistik als Rückgrat der Fertigung hilft dabei, den Durchsatz zu erhöhen, Fehler zu reduzieren und umfassende Transparenz herzustellen.

Mit der Fertigungsautomatisierung und „smarten“ Warehouses unterstützt CTS produzierende Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Produktions- und Logistikprozesse.(Bild:  CTS Group)
Mit der Fertigungsautomatisierung und „smarten“ Warehouses unterstützt CTS produzierende Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Produktions- und Logistikprozesse.
(Bild: CTS Group)

Europas Produzenten befinden sich aktuell in einer Übergangsphase: Eine vollständig automatisierte Intralogistik ist längst noch kein Standard. Zwar gibt es „Leuchtturm“-Unternehmen mit hochgradig orchestrierten, datengetriebenen Materialflüssen und auch branchen- und länderspezifische Unterschiede, die breite Masse an Unternehmen arbeitet jedoch mit automatisierten „Inseln“, ergänzt durch viel manuelle Arbeit, bei der Material etwa noch mit dem Stapler durch die Halle bewegt wird. Das hat negative Folgen für Effizienz und Fehlerquote – und damit letztlich auch für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich.

Step by Step zu mehr Automatisierung

Der deutsche Experte für Prozessautomatisierung und Fertigungsautomation CTS unterstützt Fertigungsbetriebe dabei, Automatisierungslücken zu schließen – mit skalierbaren Intralogistiklösungen zur Steuerung, Absicherung und Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses. Dabei ist Vollautomatisierung zwar das Ziel, in der Praxis kann es dennoch besser sein, den Weg dahin in Etappen zu gehen. „Erfahrungsgemäß raten wir unseren Kunden immer zu einer Step-by-Step-Umsetzung“, erzählt Alfred Pammer, VP Sales/Marketing/Product Management bei CTS. „Es ist sinnvoll, sich einen dezidierten Pilot-Use-Case herauszuarbeiten, an welchem der Einsatz von Automatisierung erprobt und optimiert wird. Dabei wird auch der digitale Materialfluss festgelegt und die Zusammenarbeit sowie Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Softwaresystemen definiert. Anhand eines Piloten lässt sich klar die Effizienz und Sinnhaftigkeit der Automatisierung demonstrieren. Gleichzeitig legt er den Grundstein für nachfolgende Skalierungen.“