Jobverluste Autozulieferer Webasto streicht 650 Stellen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Rund 650 Stellen will Webasto in Deutschland abbauen. Darauf haben sich Management und Arbeitnehmervertreter geeinigt, wie aus Stockdorf berichtet wird.

Der Autozulieferer Webasto kämpft seit letztem Jahr mit der schleppenden Konjunktur. Im Zuge der Sanierung müssen in Deutschland jetzt 650 Mitarbeiter gehen ...(Bild:  Webasto)
Der Autozulieferer Webasto kämpft seit letztem Jahr mit der schleppenden Konjunktur. Im Zuge der Sanierung müssen in Deutschland jetzt 650 Mitarbeiter gehen ...
(Bild: Webasto)

Webasto war im letzten Jahr in finanzielle Schieflage geraten. Im Dezember gab es dann eine Stabilisierungsvereinbarung mit den wichtigsten Gläubigern. Im vergangenen Monat hatte bereits der langjährige Vorstandschef Holger Engelmann Webasto das bereits 124 Jahre existierende Familienunternehmen vorzeitig verlassen. Der angeschlagene Autozulieferer will im Zuge seiner laufenden Sanierung die betroffenen Stellen möglichst sozialverträglich abbauen. Vorstand und Betriebsrat haben dazu auch einen Sozialplan vereinbart. Das, heißt es vom Unternehmen, war eine schwere, aber angesichts der Marktentwicklung auch bei Webasto unumgängliche Entscheidung.

Entlassungen bei Webasto noch dieses Jahr

Im Fokus stünden die Verwaltung und die Entwicklung, aber auch in Teilen die Produktion. Damit schrumpft der Webasto-Standort Deutschland deutlich. Denn Webasto beschäftigte Ende 2024 weltweit gut 16.000 Mitarbeiter, davon 3.700 in Deutschland. Bangen müssen nun die Angestellten in Gilching, Hengersberg, Neubrandenburg, Utting und am Hauptsitz. Wichtigste und bekannteste Produkte sind Schiebe- und Panoramadächer für Autos. Die Vereinbarung bedeutet also, dass in den heimischen Standorten knapp jede sechste Stelle wegfallen wird. Eine Transfergesellschaft soll die Betroffenen dabei maximal zwölf Monate bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit unterstützen. Der Stellenabbau soll schon Ende diesen Jahres über die Bühne gehen.

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