Weiter auf Verlustkurs ZF Friedrichshafen erwartet weiteren Schwund

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Wie es heißt, wird die Verlustphase beim Autozulieferer ZF weiter anhalten. Mehrere Projekte sollen vorzeitig beendet werden ...

Weitere Verluste am Bodensee! Denn ZF berichtet, dass auch für 2025 wieder weniger Geld hängenbleibt, was schon 2024 der Fall war. Andererseits sieht man sich umbautechnisch auf dem richtigen Weg ...(Bild:  ZF)
Weitere Verluste am Bodensee! Denn ZF berichtet, dass auch für 2025 wieder weniger Geld hängenbleibt, was schon 2024 der Fall war. Andererseits sieht man sich umbautechnisch auf dem richtigen Weg ...
(Bild: ZF)

ZF hat sich nach eigener Aussage mit verschiedenen Kunden darauf geeinigt, mehrere Projekte vorzeitig zu beenden, die aufgrund des langsamer als erwarteten Hochlaufs der E-Mobilität nicht die erwartete Profitabilität erreichen werden. Das aber führe zu einer Einmalbelastung, die das Jahresergebnis negativ beeinflussen und zu einem buchhalterischen Verlust führen werde. Konkrete Angaben kamen vom Bodensee aber nicht. Schon 2024 wurden rote Zahlen geschrieben und das gilt wohl auch für 2025. (2024 betrug der Verlust knapp über eine Milliarde Euro). Das Sorgenkind des Konzerns ist bekanntlich die Division E, die Kernsparte, die außer elektrischen und hybriden Antrieben auch solche für Verbrenner entwickelt und produziert. Sie steht deshalb im Zentrum der Restrukturierung. Die operative Entwicklung der Sparte habe sich im Vergleich zum Vorjahr aber schon signifikant verbessert. Alles liege im Plan des Restrukturierungsprogramms, das auch 2026 konsequent in all seinen Elementen weitergeführt werde.

ZF-Vorstand fühlt ich auf dem richtigen Weg

ZF sieht sich bei seinem Sanierungskurs also offensichtlich auf dem richtigen Weg. Vorstandschef Mathias Miedreich äußerte dazu, dass die gesteigerte operative Performance und der schneller als geplant reduzierte Schuldenstand Anlass zur Zuversicht geben. Anfang Oktober einigten sich Management und Arbeitnehmer auch auf ein Bündnis, das umfassende Sparmaßnahmen bedeutet. Diese sollen zu Einsparungen von über 500 Millionen Euro (bis 2027) führen. Bis Ende 2028 sollen bei den Friedrichshafenern früheren Angaben zufolge in Deutschland bis zu 14.000 Stellen gestrichen werden. Tausende Jobs sind auch schon weggefallen. Auch die Arbeitszeit vieler Mitarbeiter wurde gekürzt.

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