Keine Bange! Laut BDI hält der Iran-Krieg die deutsche Konjunktur nicht auf

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Die deutsche Industrie sieht wegen des Iran-Kriegs vorerst keine unmittelbare Gefahr für die konjunkturelle Erholung, so Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI.

Das ist die Satellitensicht auf die Straße von Hormus, auf der eigentlich reger Schiffsverkehr herrscht. Doch wegen des Angriffs der USA und Israels auf den Iran hat Letzterer die Durchfahrt eingeschränkt. Laut BDI mache das Deutschlands Industrie aber kaum was aus ...(Bild:  Nasa / dpa)
Das ist die Satellitensicht auf die Straße von Hormus, auf der eigentlich reger Schiffsverkehr herrscht. Doch wegen des Angriffs der USA und Israels auf den Iran hat Letzterer die Durchfahrt eingeschränkt. Laut BDI mache das Deutschlands Industrie aber kaum was aus ...
(Bild: Nasa / dpa)

Nach Jahren der wirtschaftlichen Schwächephase wird in diesem Jahr in Deutschland ein leichtes Wirtschaftswachstum erwartet. Nun herrscht Krieg. Und der Iran-Krieg hat bekanntlich bereits die Weltmarktpreise für Rohöl und Gas merklich erhöht. Das kann auch in Deutschland die Preise in die Höhe schnellen lassen. Doch nach Meinung des Bundesverbands der deutschen Industrie wird die konjunkturelle Erholung in Europa darunter wohl nicht leiden. Der BDI erwarte bei der Öl- und Gasversorgung keine unmittelbaren Engpässe für Europa respektive Deutschland. Dem stimmt übrigens auch die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu, denn die Energieversorgung stehe in Deutschland fest auf mehreren Säulen. Immerhin ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus vom Iran schon eingeschränkt worden. Aber Öl spiele für Deutschlands Industrie als Produktionshelfer eine eher untergeordnete Rolle. Weil es aber hauptsächlich als Treibstoff genutzt wird, sehen Experten in dieser Hinsicht verwundbare Stellen, wenn es etwa um Transportkosten geht.

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