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Das Behälter-Kommissioniersystem ATS vereinfacht den gesamten Materialfluss: Zunächst werden beispielsweise unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten, Fleisch- oder Fischprodukte in bereits vom Lieferanten gepackten Behältern oder Stapeln auf sortenreinen Paletten in das Distributionszentrum angeliefert. Dort erfolgt zentral eine einmalige Identifikation. Die Weiterverfolgung im System ist über eine indirekte Zielverfolgung gewährleistet — Barcodes oder eine andere Auto-ID-Technik können komplett entfallen.
Regalbediengeräte lagern Behälter zur Zwischenpufferung ein
Nach dem Abschieben der Behälterstapel von der Wareneingangs-Palette und nachfolgender Vereinzelung lagern hochdynamische Regalbediengeräte, so genannte Picking Mini Loads (PML), die Behälter zur Zwischenpufferung in ein automatisches Kleinteilelager (AKL) ein. Zur Erhöhung der Systemleistung können auch Stacks (mehrere Behälter übereinander) gleichzeitig gelagert und transportiert werden.
Die Regalbediengeräte sorgen auch für die filialgerechte Auslagerung der Behälter zur Bildung von Warenausgangs-Paletten, wobei jedes Regalbediengerät pro Fahrt bis zu vier Behälter gleichzeitig aufnehmen kann.
Alle Behälter für einen Kunden effizient beladen
Danach erfolgt der Transport der ausgelagerten Behälter zu einer Stapeleinrichtung, wo sämtliche zu einem Kundenauftrag gehörenden Behälter im Rahmen einer effizienten Palettenbeladung mechanisiert aufeinandergestapelt und auf eine Palette geschoben werden. Letzter Arbeitsschritt ist der Transport der mit Folie umwickelten Auftragspaletten in den Versandbereich beziehungsweise ins Zwischenlager.
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