Noch dieses Jahr Buderus Edelstahl verkauft zwei Geschäftsbereiche

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Die Mutares-Tochter Buderus Edelstahl will bis Ende des Jahres das Warmwalzwerk sowie die Mechanische Bearbeitung (plus Wärmebehandlung) an die GMH-Gruppe veräußern.

Blick ins Geschehen bei der Buderus Edelstahl GmbH in Wetzlar. Wie jetzt informiert wurde, wird das Unternehmen aus strategischen Gründen gleich zwei Geschäftsbereiche an die GMH-Gruppe verkaufen ...(Bild:  Buderus Edelstahl)
Blick ins Geschehen bei der Buderus Edelstahl GmbH in Wetzlar. Wie jetzt informiert wurde, wird das Unternehmen aus strategischen Gründen gleich zwei Geschäftsbereiche an die GMH-Gruppe verkaufen ...
(Bild: Buderus Edelstahl)

Buderus Edelstahl hat eine Vereinbarung zum Verkauf der zwei Geschäftsbereiche Warmwalzwerk und Mechanische Bearbeitung inklusive der Wärmebehandlung an die GMH-Gruppe unterzeichnet, wie die dpa erfahren hat. Der Abschluss der Transaktion soll schon im vierten Quartal 2025 vollzogen werden. Mutares hat Buderus Edelstahl erst im Februar 2025 vom österreichischen Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine als klassisches Carve out Asset übernommen, wie man sich vielleicht erinnert. Nach ersten erfolgreichen Optimierungen und Transformationsmaßnahmen vor Ort seit dem Erwerb konnten bereits Fortschritte bei der Optimierung von Fertigungsprozessen erzielt werden, wie es heißt. Um aber nun die weiteren notwendigen Transformationsschritte verfolgen zu können, werden die genannten Geschäftsbereiche verkauft.

Die GMH-Gruppe gilt als ideale Käuferin

Die GMH-Gruppe kann dann damit ihr Portfolio im Bereich Spezialstähle stärken und weiter ausbauen. Die neue Besitzerin biete den beiden Buderus-Edelstahl-Geschäftsbereichen strategisch gesehen gute Chancen, weiter zu expandieren. Mit diesem Schritt konnten trotz schwieriger Marktbedingungen auch noch rund 670 Arbeitsplätze dauerhaft am Standort Wetzlar gesichert werden, wie man betont. Aufgrund von weiterhin herausfordernden Marktbedingungen in der Stahlindustrie werde außerdem der Geschäftsbereich Gesenkschmiede an die „FerrAl United Group“ (eine 100-Prozent-Beteiligung der Mutares Group) veräußert. Der verbleibende Geschäftsbereich wird nach aktueller Planung seine operative Tätigkeit im Laufe des vierten Quartals 2025 einstellen, wie man erfährt.

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