Zusätzliche Einschnitte Continental entlässt noch mehr Mitarbeiter

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Automobilzulieferer Continental streicht weitere Stellen für die Mitarbeiter des mittelhessischen Standortes Wetzlar.

Continental kündigte schon vor gut einem Jahr harte Maßnahmen an. Nun zieht sich die Schlinge für die Belegschaft in Wetzlar noch enger um deren Hälse. Denn es werden – und das hat Conti bereits bestätigt – 200 Mitarbeiter mehr entlassen als zunächst geplant ...(Bild:  Continental)
Continental kündigte schon vor gut einem Jahr harte Maßnahmen an. Nun zieht sich die Schlinge für die Belegschaft in Wetzlar noch enger um deren Hälse. Denn es werden – und das hat Conti bereits bestätigt – 200 Mitarbeiter mehr entlassen als zunächst geplant ...
(Bild: Continental)

Statt wie bislang geplant, neue Stellen in Frankfurt anzutreten, sollen nun 200 weitere Continental-Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Das bestätigte jetzt ein Conti-Sprecher. Zuerst hatte die Wetzlarer Neue Zeitung darüber berichtet. Der Personalschnitt in dem vor der Schließung stehenden Standort Wetzlar fällt damit noch schärfer aus als im März 2024 angekündigt. Denn statt 160 sollen nun eben 360 Angestellte den Hut nehmen. Und einen Wechsel zum wesentlich größeren Standort in Frankfurt soll es nur noch für die rund 40 Auszubildenden und 30 weitere Beschäftigte aus der Verwaltung geben.

In China prassen, in Deutschland entlassen

Denn in Frankfurt ist der Aufbau eines neuen Continental-Entwicklungszentrums für Automobil-Hochleistungsrechner aufgegeben worden, wozu die, wie es heißt, schwache Konjunktur geführt hat. Diese Aufgabe werde nun in anderen Werken erfüllt. Gemeint sind etwa Regensburg und nicht näher benannte Werke im Ausland. Der Conti-Konzern will bekanntlich auch die Automotivesparte abspalten und an die Börse bringen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Steinraths nennt das Vorgehen des Unternehmens schäbig. Zu dieser Meinung kommt der Politiker, weil in Wetzlar gute Leute vor die Tür gesetzt werden, Conti aber gleichzeitig in China Milliarden von Dollars investiert. Steinraths ergänzt: „Die sollen mir auch nicht mehr kommen und von Fachkräftemangel reden.“ Conti schadet nach Ansicht des CDU-Abgeordneten damit auch der Region.

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