Silo-Sattelanhänger Dank Composite-Bauweise 300 kg mehr im Silo
Spitzer Silo-Fahrzeuge, Elztal-Dallau, präsentiert auf der IAA 2010 in Hannover den nutzlaststarken Silo-Sattelanhänger in Composite-Bauweis. Wie das Unternehmen mitteilt bietet der Silo-Sattelanhänger, der bereits in Serie gebaut wird, außer einem Nutzlastgewinn durch die glatte Gelcoat-Beschichtung des Innenraumes auch eine leichte Reinigung.
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Mehr als 50 in Composite-Bauweise gefertigte Silo-Sattelanhänger bewähren sich zwischenzeitlich im europaweiten Einsatz, wie es heißt. In Behältergrößen von 43 bis 65 m³ Fassungsvermögen bietet Spitzer Silo-Fahrzeuge die Sattelanhänger-Ausführung mit einem Behälter in Composite-Bauweise an. Im Vergleich zu einem Aluminium-Behälter biete die Composite-Technik eine höhere Steifigkeit, bei einem geringeren Eigengewicht. So könne, je nach Fahrzeugausführung, ein Nutzlastvorteil von 300 kg erzielt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Silobehältern weise die Composite-Variante auch eine höhere Unterdruckfestigkeit auf.
Hohe Resistenz gegen säurehaltige oder basische Transportgüter
Die Oberfläche des Behälterinnenraums wird laut Spitzer mit einer extrem glatten Gelcoat Beschichtung versiegelt, die eine hohe Resistenz gegen säurehaltige oder basische Transportgüter aufweist. Außerdem wird das Fließen der Ladung während der Entleerung positiv unterstützt, und somit verhindert, dass Restmengen der Ladung im Behälter verbleiben.
Das Schüttgut beginnt den Angaben zufolge bereits bei einem niedrigeren Kippwinkel zu fließen, was zu einer erhöhten Standsicherheit des Kippsattelanhängers während des Entladevorganges beiträgt. Durch die geringe thermische Leitfähigkeit des Composite-Behälters, werde zusätzlich die Kondensationsbildung auf ein Minimum reduziert.
Serientauglichkeit der Composite-Bauweise bestätigt
Für die Serienfertigung der Composite-Behälter wurde eine eigene Produktionslinie eingerichtet, auf der die unterschiedlichen Behältergrößen in speziellen Wickelverfahren gefertigt werden. Eine Vielzahl von Tests und verschiedene Prüfungsverfahren haben die Serientauglichkeit der Composite-Bauweise bestätigt. Außerdem wurden umfangreiche Belastungstests im anspruchsvollen und harten Speditionseinsatz durchgeführt, die dem Fahrzeug beste Werte bescheinigen.
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