Studie Darauf kommt es im Supplier Management zukünftig an

Quelle: Pressemitteilung von Ivalua 3 min Lesedauer

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Eine Studie von Ivalua beleuchtet den Wandel in der Beschaffungslandschaft und zeigt, was dies für die Entwicklung von Führungs- und Fachkräften bedeutet.

Beschaffungsteams werden künftig stärker strategisch und weniger anhand von traditionellen Kostensenkungsansätzen agieren.(Bild: ©  tippapatt - stock.adobe.com)
Beschaffungsteams werden künftig stärker strategisch und weniger anhand von traditionellen Kostensenkungsansätzen agieren.
(Bild: © tippapatt - stock.adobe.com)

Die Beschaffungslandschaft ist mit einem beispiellosen Druck von außen konfrontiert und befindet sich in einem transformativen Wandel. Das ist das Ergebnis einer Studie des Anbieters von Cloud-basierten Spend-Management-Lösungen Ivalua und dem Plattform-Anbieter Procurios mit dem Titel „Embracing GenAI and Whatever Comes Next“.

An der Umfrage nahmen 137 Führungskräfte aus dem Beschaffungswesen teil. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig die Fähigkeit ist, sich anzupassen und heben die Bedeutung von strategischem Denken und technologischer Integration hervor. Nur so könnten Unternehmen in einem sich ständig verändernden Umfeld erfolgreich sein.

Globale Störungen, geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit prägen die Branche nachhaltig. Die Anforderungen an Beschaffungsteams haben sich entsprechend gewandelt: Von ihnen wird nun erwartet, dass sie sich von traditionellen Kostensenkungsansätzen zu einer strategischeren Rolle entwickeln.

Zölle erzwingen Umdenken bei Lieferantenstrategien

So erwarten 61 Prozent der Befragten, dass sich globale Konflikte ausweiten und die Lieferketten weiter beeinflussen werden. Mehr als die Hälfte (55 %) der Befragten geht davon aus, dass die US-Zölle ein Umdenken bei den Lieferantenstrategien erzwingen werden, und weitere 50 Prozent glauben, dass der Ausgang der US-Wahlen die globale Gesetzeslandschaft verändern wird. Außerdem halten 81 Prozent der Beschaffungsleiter ein weiteres „schwarzer Schwan“-Ereignis für wahrscheinlich, was unterstreicht, dass Unsicherheit heute ein ständiger Faktor ist.

„Die Beschaffung hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert“, sagt Alex Saric, Chief Marketing Officer (CMO) bei Ivalua. „Heutzutage ist es ein ständiger Drahtseilakt, der mit allem zu tun hat, von globalen Störungen über explodierende Kosten bis hin zu unsicherer Handelspolitik.“

Beschaffung der nächsten Generation bedeute, dass die Teams in die Lage versetzt würden, ihre Ausgaben- und Lieferantenstrategien schnell und effektiv an die sich verändernden Bedingungen anzupassen. Der Einsatz von KI und anderen fortschrittlichen Technologien könne einen echten Wandel bewirken.

Nutzung von Technologie wie KI zur Bewältigung der Komplexität

Mehr als die Hälfte der Beschaffungsteams (52 %) rechnet mit einer erheblichen Automatisierung taktischer Aufgaben durch Technologie, die es ihnen ermöglicht, sich auf hochwertige Aktivitäten zu konzentrieren. Insbesondere sagen 63 Prozent, dass KI die Effizienz und Produktivität steigern wird.

45 Prozent der Teams setzen bereits generative KI ein, um Bereiche wie Ausgabenanalyse, Beschaffung und Vertragsmanagement zu verbessern. Außerdem glauben 46 Prozent, dass die Technologie ihre Entscheidungsfindung unterstützen wird.

„Immer mehr Teams setzen auf generative KI, um Routineaufgaben zu automatisieren, die Entscheidungsfindung zu verbessern und die Produktivität zu steigern“, so Saric weiter. „Die rasanten Fortschritte bei der agentenbasierten KI werden in naher Zukunft die Qualität und den Umfang ihrer Auswirkungen auf das Geschäft noch verstärken“.

Herausforderungen bleiben: Inflation, Nachhaltigkeitsvorschriften, Talentmangel

Es bleiben jedoch Herausforderungen bestehen. Die drängendsten Sorgen der Beschaffungsfachleute sind aktuell:

  • Inflation (75 %),
  • Nachhaltigkeitsvorschriften (63 %) und
  • Talentmangel (58 %).

Als Reaktion darauf haben 74 Prozent der Beschaffungsleiter ihre Strategien überarbeitet, was zeigt, wie wichtig Anpassungsfähigkeit in einer sich schnell verändernden Landschaft ist.

Während Kostensenkungen für viele (51 %) nach wie vor oberste Priorität haben, erweitert sich der Aufgabenbereich der Beschaffung über die traditionellen Kostensenkungsmaßnahmen hinaus auf strategischere Bereiche.

So erwarten 77 Prozent der Befragten, dass ihre Beschaffungsteams im Jahr 2025 einen größeren Schwerpunkt auf strategische Entscheidungen und Wertschöpfung legen werden. Mehr als die Hälfte (54 %) der Beschaffungsleiter erwartet, dass sich ihre Aufgaben stärker auf Nachhaltigkeit und ethische Beschaffung konzentrieren werden. Darüber hinaus gaben 50 Prozent der Beschaffungsexperten an, dass sie mehr Zeit mit der Zusammenarbeit mit Lieferanten verbringen werden. (mk)

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