AMR

Das Robotaxi erobert die Smart Factory

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Sicherheits-Features verhindern Kollisionen

Um Unfälle zu vermeiden, müssen mit steigendem Freiheitsgrad der AMR auch fortschrittliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Genaue Sicherheitsanforderungen auch für AMR definiert die Norm DIN EN ISO 3681-4 „Flurförderzeuge – Sicherheitstechnische Anforderungen und Verifizierung – Teil 4: Fahrerlose Flurförderzeuge und ihre Systeme“. Sicherheitsfunktionen in der Roboterprogrammierung sind hier ebenso von Bedeutung wie entsprechende Sensorik. So helfen beispielsweise Sicherheits-Laserscanner und Sensoren in den Stoßstangen und Gabelspitzen in Kombination mit Warnsystemen und einer Sicherheitssteuerung, Kollisionen zwischen AMR und Objekten oder gar Menschen zu vermeiden.

Der andere Aspekt der AMR-Intelligenz ist eine vorausschauende Disposition der Flotte. Dazu bietet sich eine Schnittstelle zwischen dem Manufacturing Execution System (MES) und dem Flottenmanagementsystem der AMR an. Das MES bekommt von einer Maschine einen Materialbedarf gemeldet und reichert diese Anforderung mit Zusatzinformationen wie einer exakten Lieferzeit an, um einen digitalen Transportauftrag zu generieren. Auf Basis dieses Transportauftrags disponiert die angebundene Flottenmanagement-Software verfügbare AMR vorausschauend und termingerecht.

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Wenn wenig los ist, wird halt geladen

Entscheidend für eine gute Auslastung der AMR-Flotte ist neben einem „intelligenten“ Flottenmanagement auch ein vorausschauendes Batteriemanagement. Schließlich darf ein AMR, der „just in sequence“ Material anliefern soll, nicht auf halber Strecke zur Ladestation umkehren. Smarte AMR-Systeme beugen aber Engpässen und Stillständen vor, indem sie die Ladezeiten in Phasen mit geringer Auslastung legen.

Anhand dieser Szenarien wird deutlich: Je höher der Autonomiegrad eines Fahrzeugs, desto wichtiger eine lückenlose Einbindung in die Leitsysteme und eine kontinuierliche Kommunikation mit diesen Systemen. Nur so kann das Fahrzeug jederzeit die benötigten Informationen empfangen und seinen Status an das Flottenmanagementsystem zurückmelden. Zwingende Voraussetzung hierfür ist eine lückenlose WLAN-Abdeckung auf dem gesamten Gelände, auf dem sich der AMR bewegt – es dürfen keine „Funklöcher“ entstehen.

Komplexes braucht holistische Automatisierungssysteme

Für eine perfekt getaktete Logistik sind Automatisierungspartner entscheidend, die neben der passenden Hardware und Software ein holistisches Prozessverständnis sowie Kreativität mitbringen. Denn es gilt, bestehende Prozesse in der Fertigung und Intralogistik neu zu denken und neu zu verknüpfen, statt sie unkritisch zu automatisieren. Ein solcher Partner ist ABB Robotics. Mit der Übernahme des AMR-Experten ASTI Mobile Robots hat ABB sein Automatisierungsportfolio komplettiert und kann alle benötigten Lösungen aus einer Hand anbieten: Industrieroboter, Cobots und mit der Flexley-Familie nun auch autonome mobile Roboter (AMR).

Die mobilen Roboter der Modellreihe Flexley Mover transportieren problemlos Ladungsträger unterschiedlicher Formate – von der Europalette bis hin zu einem voll bestückten Regal. Die mobilen Roboter der Flexley-Mover-Familie spielen ihre Stärken in der Kommissionierung und Einlagerung aus, aber auch bei der Materialbereitstellung oder der Beschickung von Roboterzellen. Die Familie Flexley Stack zeigt indes, wie viel Intelligenz in einem fahrerlosen Gabelstapler stecken kann. Die Roboterstapler sind für den sicheren Mischbetrieb zwischen Menschen und Maschinen ausgelegt. „Intelligente“ Sensorik sorgt hier für Präzision und Sicherheit.

Investitionskosten langfristig nach unten drücken

Mit seinem breiten Portfolio sowie der Prozessexpertise hilft ABB Unternehmen, die Investitionskosten langfristig zu senken, was durch effizientere Prozesse und eine sinnvolle Ausschöpfung der vorhandenen Fläche klappt. Aufgrund des ganzheitlichen Automatisierungsansatzes und der vielfältigen Kompetenzen entsteht aus den einzelnen Möglichkeiten ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Um den Aufbau der Automatisierungskompetenzen unabhängig von der Unternehmensgröße zu unterstützen, legt ABB in seinem gesamten Lösungsportfolio größten Wert auf bedienerfreundliche Roboterprogrammierung, einfaches Teach in, aufschlussreiche Dokumentation und kontinuierlichen Support auf Augenhöhe.

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