Supply-Chain-Management
Das sind die drei weltweit riskantesten Beschaffungsländer

Von René Petri * 5 min Lesedauer

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Eine Studie von Proxima und Oxford Economics zeigt die risikoreichsten Beschaffungsmärkte der Welt und was deutsche Unternehmen beachten müssen. So riskant sind die neuen Präferenzmärkte der Beschaffung:

Diese Heatmap zeigt die derzeitigen geopolitischen Risiken bei der Beschaffung. Je dunkler die Kachel, desto schwieriger die Lage.(Bild:  Proxima)
Diese Heatmap zeigt die derzeitigen geopolitischen Risiken bei der Beschaffung. Je dunkler die Kachel, desto schwieriger die Lage.
(Bild: Proxima)

Globale Lieferketten stehen unter massivem Druck: Handelskonflikte, geopolitische Spannungen, Klimarisiken und neue Regulierungen haben in den vergangenen Jahren die Spielregeln verändert. Um die eigene Resilienz zu stärken, verfolgen viele Unternehmen inzwischen eine geografische Diversifikationsstrategie. „China+1“ gilt dabei als dominantes Modell – also der Aufbau alternativer Bezugsquellen neben dem bisherigen Hauptlieferanten China.

Doch dieses Ausweichverhalten verlagert die Risiken oft nur an andere Orte. Besonders gefragt sind derzeit Mexiko, die Türkei und Indien – drei Länder, die zwar neue Chancen bieten, laut dem Global Sourcing Risk Index von Proxima jedoch auch zu den vier risikoreichsten Beschaffungsmärkten weltweit zählen.