Weg der Roboter

Das sind die Top-5-Trends der Roboterentwicklung 2024

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3. Mobile Manipulatoren erobern die Produktion

Mobile Manipulatoren – sogenannte „MoMas“ – automatisieren die Handhabung von Material und Komponenten in Branchen wie der Automobilindustrie, der Logistik oder der Luft- und Raumfahrt. Sie kombinieren dabei die Mobilität von Roboterplattformen mit der Geschicklichkeit von Manipulatorarmen. Dadurch sind sie in der Lage, sich in komplexen Umgebungen zu bewegen und mit Objekten umzugehen, erklärt die IFR. Das sei eine besonders wichtige Fähigkeit bei Anwendungen in der Fertigung. Ausgestattet mit Sensoren und Kameras, führen diese Roboter Inspektionen und Wartungsarbeiten an Maschinen und Anlagen durch. Einer der entscheidenden Vorteile mobiler Manipulatoren ist, dass diese Maschinen unmittelbar mit menschlichen Arbeitskräften zusammenarbeiten können. Der Fachkräfte- und Personalmangel für Fabrikarbeitsplätze dürfte die Nachfrage nach „MoMas“ künftig weiter steigern.

4. Der digitale Zwilling bleibt weiterhin wichtig

Digitale Zwillinge werden zunehmend eingesetzt, um die Leistung physischer Systeme mit deren virtuellen Abbildern zu optimieren. Weil Roboter in Fabriken zunehmend digital vernetzt sind, können digitale Zwillinge die erfassten realen Betriebsdaten nutzen, um Simulationen durchzuführen und wahrscheinliche Ergebnisse vorherzusagen. Als reines Computermodell ließe sich der Zwilling unter Stressbedingungen testen und verändern, ohne dass dabei der Verschleiß drohe, oder ein Sicherheitsrisiko. Im Vergleich zu Tests mit physischen Systemen sparen solche virtuellen Simulationen erhebliche Kosten, wie betont wird. Der Vorteil ist auch, dass digitale Zwillinge die Kluft zwischen der digitalen und der physischen Welt überbrücken können.

5. Humanoide Roboter verändern unsere Welt

In der Robotik gibt es bedeutende Fortschritte bei den humanoiden Robotern, die ein breites Aufgabenspektrum in verschiedenen Arbeitsfeldern übernehmen können. Das menschenähnliche Design mit zwei Armen und zwei Beinen ermögliche es dem Roboter, flexibel in Arbeitsumgebungen eingesetzt zu werden, die eigentlich für Menschen geschaffen wurden. Ein humanoider Roboter ließe sich beispielsweise leicht in bestehende Lagerprozesse und Infrastrukturen integrieren. Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie veröffentlichte deshalb kürzlich detaillierte Ziele für die Ambitionen, bis 2025 humanoide Roboter in Serie zu produzieren. Die Politiker gehen davon aus, dass sogenannte Humanoide eine weitere bahnbrechende Möglichkeit sein werden – ähnlich wie Computer oder Smartphones – die die Art und Weise, wie wir Waren produzieren und wie wir leben, verändern können.

Die potenziellen Auswirkungen von Humanoiden auf verschiedene Sektoren machten sie zu einem spannenden Entwicklungsbereich. Die Einführung von Humanoiden auf dem Massenmarkt bleibe jedoch eine komplexe Herausforderung, was vor allem die Kosten betrifft. Auch gelte es abzuwägen, ob ein Humanoide wirklich wirtschaftlicher arbeitet als ein mobiler Manipulator.

Diese fünf Top-Trends prägen in diesem Jahr die Entwicklung von Robotern und Manipulatoren.(Bild:  IFR)
Diese fünf Top-Trends prägen in diesem Jahr die Entwicklung von Robotern und Manipulatoren.
(Bild: IFR)

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