Radlogistik zum Anfassen Das war die vierte Radlogistik-Konferenz

Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer-LBF 1 min Lesedauer

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Mobilität muss wettbewerbsfähig sein, nachhaltig und sicher. Leichtbau spielt dabei eine große Rolle. Das kam im Rahmen der 4. Nationalen Radlogistik-Konferenz am Fraunhofer-LBF in Darmstadt heraus.

Die Forscher am Fraunhofer-LBF bekamen Besuch von den Teilnehmern des 4. Nationalen Radlogistik-Kongresses. Dort konnten die Gäste ein am LBF speziell auf heutige Bedürfnisse hin verbessertes Lastenrad begutachten.(Bild:  Fraunhofer-LBF)
Die Forscher am Fraunhofer-LBF bekamen Besuch von den Teilnehmern des 4. Nationalen Radlogistik-Kongresses. Dort konnten die Gäste ein am LBF speziell auf heutige Bedürfnisse hin verbessertes Lastenrad begutachten.
(Bild: Fraunhofer-LBF)

Lastenfahrräder gehören mittlerweile selbstverständlich in unser urbanes Verkehrsbild, so die Forscher vom Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt. Und in Zeiten des Klimawandels werden es immer mehr, heißt es weiter. Rund 80 Teilnehmer der 4. Nationalen Radlogistik-Konferenz machten nicht zuletzt auf ihrer Exkursion am 19. September 2023 auch am LBF halt.

Denn dort hat ein Forscherteam, das aus Mitarbeitern aller drei Bereiche (Betriebsfestigkeit, Adaptronik und Kunststoffe) besteht, ein leichtes und sicheres Lastenradkonzept entwickelt, das skalierbar auf diverse zukünftige Mobilitätsträger hin ausgerichtet werden kann. In der Radlogistik praktisch einsetzbar sind beispielsweise eine per Sensor gesteuerte Nutzlastüberwachung, Transportboxen aus nachwachsenden Rohstoffen, die kühlen oder wärmen, biobasierte Beschichtungen als transparenter Kratzschutz für Regenschilde oder Leichtbaufelgen für schnelles Vorankommen bei Wind und Wetter, wie es dazu heißt.

Forschergeist verbessert Lastenrad gleich mehrfach ...

Leicht, „intelligent“ und natürlich zuverlässig! Das „Lasten-Leichtbau-Fahrrad“ (L-LBF) zeigt die vielfältigen Potenziale des funktionsintegrierten Leichtbaus für die E-Mobilität. Der Akku hält etwa besonders lange durch und konnte diebstahlsicher integriert werden.(Bild:  A. Lörcher / RLVD)
Leicht, „intelligent“ und natürlich zuverlässig! Das „Lasten-Leichtbau-Fahrrad“ (L-LBF) zeigt die vielfältigen Potenziale des funktionsintegrierten Leichtbaus für die E-Mobilität. Der Akku hält etwa besonders lange durch und konnte diebstahlsicher integriert werden.
(Bild: A. Lörcher / RLVD)

Das Team hat, basierend auf eigens durchgeführten Fahrbetriebsmessungen sowie Ausgangsdaten über Masse und Geometrie des gewählten kommerziellen Lastenrades, CAD-Modelle erstellt und davon FE-Modelle abgeleitet. Diese wurden für die Entwicklung des neuen Leichtbaurahmens verwendet. Der Clou dabei sei, dass nicht nur eine Massereduzierung um knapp 40 Prozent im Vergleich zum Ausgangslastenrad geklappt hat. Hinzu kommt auch, dass in das Herzstück des Rahmens, einem zentralen Hohlprofilträger aus hochfester Aluminiumlegierung, ein ebenfalls in diesem Projekt entwickeltes Batteriesystem (Tubular Energy System, TES) diebstahlsicher und witterungsbeständig integriert werden konnte, wie man betont. Das Batteriesystem weise auch noch die doppelte Speicherkapazität zum regulär verwendeten Akkusystem auf.

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